Entries by Owain Jones

Wochenende: Markante Abkühlung am Sonntag

Vorerst ändert sich am ruhigen Herbstwetter mit viel Sonnenschein sowie teils zähen Nebelfeldern in den Niederungen wenig. Am Sonntag zeichnet sich mit einer kräftigen Kaltfront aber eine markante Abkühlung ab, der Winter gibt auf den Bergen ein kurzes Gastspiel. Montagfrüh schneit es vorübergehend sogar bis gegen 1.000 m, auf vielen Passstraßen muss man dadurch mit winterlichen Straßenverhältnissen rechnen.

Sturmtief „Xavier“: Achterbahnfahrt der Temperaturen

Das Sturmtief „Xavier“ sorgt in den nächsten 48 Stunden für eine wahre Achterbahnfahrt der Temperaturen: Am Donnerstag sind mit leichtem Föhneinfluss Höchstwerte von bis zu 25 Grad möglich, in der Nacht auf Freitag sorgt die Kaltfront von „Xavier“ hingegen für einen regelrechten Temperatursturz von teils mehr als 10 Grad. Auf den Bergen kehrt der Winter ein, Schneeflocken schaffen es bis gegen 1.200 m.

Im Norden Deutschlands verursacht „Xavier“ am Donnerstag zudem den bislang schwersten Herbststurm dieses Jahres. In vielen Regionen, auch in Ballungszentren wie Berlin, drohen durch Orkanböen von 120 km/h und mehr große Schäden.

Überreste von Ex-Hurrikan „Maria“ erreichen die Alpen

Die letzten Überreste des Ex-Hurrikans „Maria“ erreichen am Dienstag Österreich. Damit muss man mit Regen und teils kräftigem Wind rechnen, auch die Temperaturen gehen wieder zurück. Schon am Mittwoch kommt die Sonne aber zurück. Am Donnerstag gibt der Altweibersommer mit 24 oder 25 Grad ein kräftiges Lebenszeichen von sich, bevor sich danach aus heutiger Sicht kaltes und unbeständiges Oktoberwetter einstellt.

September 2017: Kühl, trüb und nass

Der kälteste September seit 2007 neigt sich langsam dem Ende zu. Dazu fiel bis zu 2,5 mal mehr Regen als im Schnitt und die Sonne schien in weiten Landesteilen deutlich seltener als im September üblich. Interessantes Details am Rande: Der heurige September war um fast 4 Grad kälter als der Vorjahresmonat, der noch eher als Sommermonat in Erinnerung bleibt.

Bilanz von Sturm „Sebastian“

Mit teils mehr als 100 km/h fegte am Donnerstagnachmittag die Kaltfront des Sturmtiefs „Sebastian“ über Österreich. Die stärkste Böe gab es am Feuerkogel in Oberösterreich mit 126 km/h, in den tiefen Lagen war es mit 101 km/h in Podersdorf am Neusiedlersee am stürmischten.

Nun ist der große Sturm aber überstanden, die kommenden Tage verlaufen ruhiger, aber sehr unbeständig und herbstlich-frisch.

Trübes und kühles Herbstwochenende

Ein weiteres herbstliches Wochenende mit zeitweiligem Regen, vergleichsweise tiefen Temperaturen und nur wenig Sonne steht bevor. Das spiegelt sehr gut den bisherigen Wetterverlauf im September wieder, der in Süd- und Westösterreich sehr nass und österreichweit kühler als im langjährigen Mittel war.

Schwere Unwetter zum Sommerende: knapp 50.000 Blitze

Der meteorologische Sommer verabschiedete sich mit kräftigen Regenschauern und teils heftigen Gewittern. Insgesamt gab es österreichweit fast 50.000 Blitze, die meisten davon in der Steiermark sowie in Ober- und Niederösterreich. Die Gewitter brachten enorme Regenmengen in kurzer Zeit und massiven Hagel.

In Vorarlberg hat sich hingegen bereits nasses Regenwetter durchgesetzt, lokal fielen in den vergangenen 12 Stunden mehr als 100 Liter pro Quadratmeter.

Meteorologischer Herbst beginnt mit Wettersturz

Am 1. September beginnt der meteorologische Herbst. In diesem Jahr hält sich das Wetter daran, ein regelrechter Wettersturz kündigt sich an: Die Temperaturen gehen um gut 15 Grad zurück und auf den Bergen kehrt vorübergehend sogar der Winter ein. Dazu besteht Unwettergefahr durch schwere Gewitter und große Regenmengen. Von Vorarlberg bis in die westliche Obersteiermark sowie in Osttirol und Oberkärnten zeichnen sich bis Sonntagabend in Summe 70 bis 120 Liter pro Quadratmeter ab.

Sehr heißes letztes Augustwochenende

Das kommende Wochenende bringt große Hitze von bis zu 36 Grad, dazu in erster Linie im Bergland ein paar Regenschauer und Gewitter. Pünktlich zum Wochenbeginn kühlt es aus heutiger Sicht mit einer Kaltfront ab, vorerst bleibt es aber dennoch sommerlich.
An der Oberen Adria gibt es zunächst große Hitze, im Verlauf der kommenden Woche kühlt es aber langsam ab, dennoch steht einem Badeurlaub nichts im Wege.