Große Bedrohung für Japan und die Formel 1

Wien, 1. Oktober 2014 – Die nahende Bedrohung für Japan in Form von Taifun PHANFONE nimmt allmählich Gestalt an. Die aktuellen Prognosen des Formel-1-Wetterdienstes UBIMET sehen für Sonntag schauerartig verstärkten Regen und mit Eintreffen des Taifuns sind ab Montagmorgen verbreitet Schäden und Beeinträchtigungen möglich.

Regenrennen mögliches Szenario

Für den Sonntag haben sich die UBIMET-Prognosen nicht wesentlich geändert, im Tagesverlauf nehmen die teils kräftigen Regenschauer zu. Somit scheint zum geplanten Zeitpunkt um 15 Uhr Ortszeit (8 Uhr MESZ) ein Regenrennen ein wahrscheinliches Szenario. Das Expertenteam rund um Steffen Dietz und Andy Swan erwartet den Durchgang des Taifuns zwischen den frühen Montagmorgen- und den Nachmittagsstunden. „Wahrscheinlich zieht PHANFONE mit seinem Zentrum knapp südöstlich vorbei. Es gibt aber auch Modelllösungen, die das Auge direkt über Suzuka ziehen lassen. In beiden Fällen ist mit teils massiven Beeinträchtigungen am Montag zu rechnen, in zweiterem gar mit verbreiteten Schäden.“

Taifun bringt Premiere in Sotschi ins Wanken

Das gesamte Formel-1-Equipment muss rasch verpackt und von Sonntag auf Montag (Ortszeit) binnen weniger Stunden von Japan nach Russland transportiert werden. Bereits am darauffolgenden Sonntag, 12. Oktober, steht der Grand Prix von Sotschi vor seiner Premiere, der festgelegte Zeitplan ist durch den Taifun aber eine Herausforderung.

Oktober-Ausblick: Weiterhin recht warm

Wien, 28. September 2014 – So warm wie Anfang dieser Woche, bedingt durch föhnige Effekte, ist es Mitte Oktober nur alle fünf bis zehn Jahre, verkündet der Wetterdienst UBIMET. Nun folgen aber ein paar wechselhafte Tage samt dezenter Abkühlung, bevor uns am Wochenende wieder ruhiges Herbstwetter mit viel Sonnenschein auf den Bergen bevorsteht.

Keine wirkliche Abkühlung

Die Alpenrepublik wird diese Woche gleich von mehreren Kaltfronten überquert. „Der Begriff Kaltfront ist in diesem Zusammenhang aber vielleicht etwas missverständlich“, erklärt Clemens Teutsch-Zumtobel vom Wetterdienst UBIMET. „Es kühlt nämlich kaum ab und die Temperaturen liegen auch weiterhin über dem langjährigen Schnitt.“ In den vergangenen zwei Wochen war es in den meisten Regionen zu trocken, das ändert sich am Freitag. „In weiten Teilen des Landes wird es regnen, besonders nördlich der Alpen teils auch kräftig“, prognostiziert der Meteorologe. „Die Luftmasse ist aber recht warm, erst oberhalb von 3000 m fällt etwas Schnee. Bereits am Freitagnachmittag kommt der Westen des Landes wieder unter Hochdruck-, der Süden unter Nordföhneinfluss“, so der UBIMET-Meteorologe weiter.

Perfektes Bergwetter

Das Wochenende bringt in den Alpen wieder angenehmes und recht warmes Berg- und Wanderwetter. „Auf 2000 m erwarten wir 15 Grad, auf 3000 m immerhin 7 Grad, dazu gibt es in den höheren Lagen zwischen Vorarlberg, Oberösterreich, der Obersteiermark und Kärnten viel Sonnenschein und wenig Wolken.“ Vor allem im östlichen Flachland und im Donauruam bleibt es dagegen teils noch länger trüb, im östlichen Bergland wird zumindest der Sonntag recht freundlich. Die Temperaturen reichen von 14 Grad in den Nebelregionen bis 25 Grad im Westen (Walgau, Rheintal, Oberinntal).

Oktober bislang ein Sommermonat

Die ungewöhnlich warme Wetterlage lässt sich gut an den Klimawerten ablesen. „Derzeit zeigen die meisten Wetterstationen eine deutlich positive Abweichung im Vergleich zum langjährigen Mittel“, sagt Teutsch-Zumtobel. „In den Landeshaupt-städten ist es derzeit etwa 4 bis 5 Grad wärmer als normal, in den Föhnregionen teils sogar 6 oder 7 Grad.“ In Graz gab es außerdem mit bislang vier, in der Süd- und Weststeiermark mit fünf Sommertagen einen neuen Rekord. In den letzten zwei Wochen hat es außerdem kaum geregnet und vom Monatssoll ist der Osten und Südosten noch weit entfernt. In Kleinzicken fielen überhaupt erst 0,6 Liter pro Quadratmeter.

47 Millionen Unwetterwarnungen in 10 Jahren

Wien, 23. September 2014 – Gut 400.000 Kunden von UNIQA nutzen seit zehn Jahren die detaillierten Wetterdaten von UBIMET. Die SMS-Warnungen tragen signifikant zum Schutz der Bevölkerung bei.

UNIQA Österreich und das international tätige Kompetenzzentrum für Meteorologie und Unwetterwarnungen (UBIMET) haben 2004 gemeinsam die punktgenauen SMS-Unwetterwarnungen eingeführt: „Die Meteorologen der Unwetterzentrale erstellen jede Warnung manuell und in Echtzeit“, so UBIMET Gründer und Geschäftsführer, Michael Fassnauer. „Beim Jahrhunderthochwasser im Juni 2013, als das Tief Frederik über Ostösterreich zog, haben wir allein 300.000 Warnungen versendet.“

„Wir sind als Versicherung nicht nur im Schadensfall für unsere Kunden da, Prävention ist für uns mindestens genauso wichtig“, erklärt Robert Wasner, Vorstand von UNIQA Österreich Versicherungen AG und zuständig für Sachversicherungen. Kunden, die über mindestens zwei Verträge aus verschiedenen Bereichen verfügen, können sich kostenlos zur Unwetterwarnung anmelden.

Mehr als vier Millionen Meldungen bereits 2014

Die Warnungen werden bis zu zwei Stunden vor dem zu erwartenden Unwetter versendet. Eine Kundenbefragung belegt, dass Empfänger die Zeit nutzen, um Fahrzeuge unterzustellen, lose Gegenstände zu befestigen oder Türen und Fenster zu schließen. Wie wichtig es ist, rechtzeitig auf ein Unwetter vorbereitet zu sein, weiß auch Robert Wasner: „In den letzten zehn Jahren wurden rund 47 Millionen Unwetterwarnungen an UNIQA Kunden weitergeleitet. Allein dieses Jahr waren es bereits mehr als vier Millionen Meldungen.“

Die Unwetterwarnungen die per SMS oder E-Mail verschickt werden, enthalten postleitzahlengenaue Informationen zu starkem Schneefall, Glatteis, Sturm, Hagel, Überflutungen, Gewitter oder Starkregen. „85 Prozent der Empfänger leiten die Information an Freunde oder Bekannte weiter. Auch das ist ein Beweis für die Akzeptanz und Qualität dieses Services“, so Wasner.

Von Kyrill, bis zu hin zu Paula – was wird bis 2020 noch folgen?

Mit Böenspitzen zwischen 100 und 160km/h fegte Kyrill 2007 durch Nord- und Westösterreich, 2008 zog Paula mit 145 km/h durch Süd- und Ostösterreich und verursachte Schäden von rund 80 Millionen Euro.

Schadensereignisse wie diese zeigen, wie wichtig es ist, rechtzeitig präventive Maßnahmen zu treffen.

UNIQA und UBIMET haben heuer ihre erfolgreiche Kooperation bis 2020 verlängert: „Wir investieren jährlich bis zu 20 Prozent in die Weiterentwicklung unserer Wettermodelle und Kundenlösungen. Dadurch werden wir auch weiterhin auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, die das Wetter für unsere Kunden bereithält“, so Fassnauer.

Wetterdienst der Königsklasse

Wien, 15. August 2014 – Nicht nur die FIA und die Rennteams haben bei einem Formel-1-Rennen alle Hände voll zu tun. Auch das österreichische Unternehmen UBIMET, Kompetenzzentrum für Meteorologie und Unwetterwarnungen, ist bei jedem Rennen mit einem eigenen Team und rund 1.000 Kilogramm Ausrüstung vor Ort. Innerhalb der jeweils sechstägigen Renneinsätze werden etwa 7.200 Radarbilder sowie während der Rennsessions mehr als 1.400 Seiten an Daten ausgewertet und in Echtzeit zu Wettervorhersagen verarbeitet. Die Rennteams bekommen damit im Minutentakt aktualisierte Wetterdaten und –prognosen, die eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Materialauswahl und Strategie darstellen.

Elf von 19 Rennen der Formel-1-Saison sind bestritten. Nach einer kurzen Verschnaufpause starten die Fahrer am 24. August in Belgien erneut durch. Doch nicht nur die Teams und die FIA arbeiten an diesen Tagen mit Hochdruck, auch die Meteorologen und Techniker von UBIMET, einem unabhängigen und international agierenden Kompetenzzentrum für Meteorologie und Unwetterwarnungen, begleiten den Rennzirkus seit Beginn der Saison 2014.

Wetterprognosen: Entscheidend für die Auswahl von Material und Strategie

Denn das Wetter hat nicht nur Auswirkungen auf das Fahrverhalten, sondern auch auf die Auswahl des Materials und die Strategie der Teams. So steht bereits am Mittwoch vor jedem Rennen eine Prognose für die gesamte Woche zur Verfügung, die laufend aktualisiert wird. Während eines Rennens werden die Daten und Prognosen – je nach Wetterlage – im Abstand weniger Minuten aktualisiert. Dazu werden 93 unterschiedliche Messwerte pro Minute verarbeitet.

Eigene Wettermodelle, neuer Ansatz bei der Messung

Für höchste Genauigkeit verwendet UBIMET bei allen Prognosen eigens entwickelte Modelle und Algorithmen in Kombination mit manuell erstellten Prognosen. So kann – durch das Zusammenspiel von ausgefeilter Technik und Expertenwissen der Meteorologen – höchste Präzision garantiert werden. Berechnet werden die Modelle im Minutentakt, wodurch die Vorhersagen punktgenau und in Echtzeit erfolgen. Eine große Neuerung stellt auch die Unterteilung der Rennstrecken in drei Abschnitte dar. Dieser Ansatz ermöglicht es, für jeden Streckenabschnitt eigene Daten und Prognosen zu liefern. Denn ist die Strecke in einem Abschnitt trocken, kann sie in einem anderen schon (oder noch) nass sein.

Dr. Michael Fassnauer, Geschäftsführer UBIMET GmbH: „Bei UBIMET spielen Forschung und Entwicklung eine zentrale Rolle. Unsere Modelle und Methoden werden ständig weiterentwickelt und verbessert, um sie an die Anforderungen unterschiedlicher Einsatzbereiche anzupassen – etwa für die Formel 1. Mit unseren eigenen Modellen, der Unterteilung der Strecke in Abschnitte und dem Zusammenspiel von gerechneten und manuell erstellten Prognosen, setzen wir neue Standards und können sehr tief ins Detail gehen. Denn in der Formel 1 hängt eine Vielzahl von Entscheidungen vom Wetter ab – und diese müssen in kürzester Zeit getroffen werden.“

Live-Wetterinformationssystem onTRACK

Zugriff auf die Prognosen und Daten haben die Rennteams sowohl über das interne Informationssystem der FIA als auch über das von UBIMET entwickelte Live-Wetterinformationssystem onTRACK, das auf allen gängigen Endgeräten funktioniert. So können etwa Streckentemperatur, Luftdruck, Windverhältnisse, Sonneneinstrahlung oder Niederschlagswahrscheinlichkeit problemlos von überall abgerufen werden.

Eine Tonne Ausrüstung, 7.200 Radarbilder und rund 800.000 Messwerte pro Rennen

Um die Rennställe mit Wetterprognosen zu versorgen zieht das Team von UBIMET mit der FIA von Rennen zu Rennen. Mit dabei rund 1.000 Kilogramm Ausrüstung. Neben Wetterstationen, Radar, Funkmodems und Antennen sind auch mehrere Server für die Berechnungen vor Ort notwendig – immerhin werden von Dienstag vor dem Rennwochenende bis Sonntag nach dem Rennen täglich 25GB an Wetterdaten – dies entspricht der Speicherkapazität von 36 CDs verarbeitet und 1.440 Radarbilder erfasst. Seit Beginn der Saison wurden so bereits 1.391 Stunden an Messwerten verarbeitet, 13.745 Berechnungen durchgeführt und 336 Prognosen erstellt.

Steffen Dietz, Meteorologe UBIMET GmbH: „Techniker und Meteorologen arbeiten bei jedem Rennen sehr eng zusammen. Wir haben einen dichten Zeitplan, denn die Technik wird von uns selbst aufgebaut und getestet. Zudem ist es für die meteorologische Arbeit sehr wichtig, das Wetter in der jeweiligen Region zu verstehen, um exakte Vorhersagen liefern zu können. Das Hand in Hand von Technik und Expertenwissen ist daher bei unserer Arbeit eine Grundvoraussetzung.“

Super-Taifun rast auf Japan zu

Wien, 8. Juli 2014 – Tropensturm Neoguri erreicht Dienstagmorgen mit Windspitzen bis zu 250 km/h Japan.

Die Taifun-Saison 2014 ist gerade erst losgegangen und gleich der zweite entwickelt sich nun zu einem Super-Taifun. „Über dem Pazifik hat sich in den vergangenen Tagen ein Tropensturm entwickelt, der rasch zu einem starken Taifun heranwuchs“, berichtet Thomas Rinderer von wetter.tv. Am Dienstag werden über dem offenen Meer Windgeschwindigkeiten von über 310 km/h erreicht, so dass von einem Supertaifun die Rede ist. „Am Mittwochmorgen (Mittwochnachmittag japanischer Zeit) wird dann der Landgang des Sturms erwartet. Bis dahin hat sich der Taifun zwar etwas abgeschwächt, wird aber immer noch mit Windspitzen bis zu 250 km/h im Süden Japans wüten“, so der Meteorologe.

Sturm, meterhohe Wellen und sintflutartige Regenfälle

Ortschaften an der Südküste des Inselstaates müssen sich nicht nur auf den Sturm, sondern auch auf meterhohe Wellen und heftige Regenfälle einstellen. „Häufig geht bei solchen extremen Wetterereignissen die größte Gefahr von Sturmfluten und Erdrutschen aus“, weiß der Meteorologe. Bereits in den vergangenen Wochen hat es in der betroffenen Gegend häufig geregnet. Mit den zu erwartenden großen Regenmengen sind Vermurungen und Erdrutsche praktisch vorprogrammiert.

Wenn der Sturm am Mittwoch und Donnerstag weiter nach Nordosten zieht, gerät auch die Hauptstadt Tokio in seine Zugbahn. Bis dahin hat sich der Wind aber weiter abgeschwächt, anhaltende Regenfälle zeichnen sich aber auch hier ab.

Sonnige Aussichten für APA-IT und UBIMET

Wien, 29. Juni 2014 – Informationstechnologie-Unternehmen und Wetterdienst kooperieren im Bereich Managed Hosting

Wer im Internet nach dem Wetterbericht sucht, stößt schnell auf Prognosen von UBIMET. Der größte private Wetterdienst Österreichs betreibt – neben seinen B2B-Services für fast alle heimischen Tageszeitungen, Versicherungen, Infrastrukturbetriebe, Eventveranstalter, Energiebetreiber und Behörden – auch die Internetwetterportale wetter.tv und UWZ.AT, die Österreichische Unwetterzentrale.

UBIMET vertraut im Bereich Managed Web Hosting und High Availability Solutions dieser Internetportale auf die APA-IT. „Unsere präzisen, punktgenauen Prognosen und exakten Unwetterwarnungen müssen verlässlich, leicht verständlich und immer und überall online und mobil verfügbar sein. Mit APA-IT haben wir jemanden gefunden, der Qualität und Flexibilität in professioneller Weise verbindet“, erklärt Mario Kahn, Leitung IT bei UBIMET, warum sich der Technologie-Spezialist der APA – Austria Presse Agentur als idealer Partner ausgezeichnet hat.

Während sich der Wetterdienstleister auf die Kernaufgaben seiner rund-um-die-Uhr meteorologischen Dienstleistungen mit eigenen Wettermodellen und Analysen von weltweiten Wetterstationen konzentriert, ergänzt die APA-IT mittels Monitoring dass auf technischer Ebene keine Unwetter auftreten.

Alexander Falchetto, Geschäftsführer der APA-IT, unterstreicht: „Professionell betreute Server sind der Grundstein für ein erfolgreiches Unternehmen wie UBIMET. Wir freuen uns, dass sich der Wetterdienstleister bei der Suche nach einem kompetenten Partner in Sachen Managed Server Hosting für uns entschieden hat.“ Denn: Ständige Verfügbarkeit und einwandfreier Betrieb bei 24×7 Support für einen reibungslosen Ablauf zählen sowohl für UBIMET als auch die APA-IT zum obersten Credo.

Das Wetter mag sich zeitweise wankelmütig präsentieren – zwei redundante Rechenzentren garantieren hingegen höchste Ausfallsicherheit, um den Endkunden nicht im Regen stehen zu lassen.

Über die APA-IT

Die APA-IT Informations Technologie GmbH bietet Komplettlösungen mit Fokus auf den Bereichen Media Solutions und IT-Outsourcing. Als Tochterunternehmen der APA – Austria Presse Agentur betreibt die APA-IT die Infrastruktur der österreichischen Nachrichtenagentur sowie zahlreicher weiterer Medienbetriebe. Dieses Know-how und Branchenverständnis machen die APA-IT zum Spezialisten für IT-Lösungen von Verlagen und Unternehmen mit mediennahen Aufgabenstellungen.

ÖSV verließ sich auf Wetterprognosen von UBIMET

Wien, 26. Februar 2014 – Im Spitzensport zählt jede Hundertstelsekunde bei der Entscheidung um einen Podestplatz. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) entschied sich daher zur Unterstützung der Olympiadelegation des ÖOC bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotchi für eigene Wetterprognosen von UBIMET, um optimale Entscheidungen hinsichtlich Vorbereitung, Material und Bekleidung treffen zu können.

Im Wintersport entscheiden oft Hundertstelsekunden über einen Platz am Podest – eine Zeiteinheit, die für das freie Auge nicht mehr erkennbar ist. Neben der sportlichen Leistung der einzelnen Athleten spielt dabei die Auswahl und Präparierung des Materials eine wesentliche Rolle, die wiederum von den Wetterbedingungen abhängig ist.

Bei den Olympischen Winterspielen in Sotchi wurden die Vorbereitungen für die aus dem ÖSV kommenden Aktiven der ÖOC-Delegation daher von Meteorologen von UBIMET unterstützt. Die hausinternen Experten des österreichischen Unternehmens erstellten zwei Mal pro Tag Wetterprognosen für die verantwortlichen Trainer, Betreuer und Servicefachleute. Zudem stand diesem Team eine eigene Telefonhotline zur Verfügung.

Erstmals eigenes Meteorologen-Team

Zur Unterstützung der Olympiadelegation stellte der ÖSV erstmals bei Olympischen Winterspielen ein eigenes Wetterservice. Dies vor allem deshalb, weil sich in der Region Sotchi als Austragungsort durch deren geografische Lage besondere klimatische Herausforderungen stellten. Dazu Peter Schröcksnadel, Präsident des ÖSV: „Die speziellen Klima- und Schneebedingungen waren für alle Beteiligten eine ständige Herausforderung. Daher waren die maßgeschneiderten Informationen von UBIMET unerlässlich und hilfreich, um für die Aktiven wichtige Entscheidungen treffen zu können.“

Neben dem Österreichischen Team nutzten auch Teams anderer Nationen eigene Meteorologen, um maßgeschneiderte Informationen zu erhalten. „Unsere Meteorologen waren rund um die Uhr im Einsatz um Wetterdaten auszuwerten und Prognosen für den ÖSV zu berechnen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch dem Meteorologie-Experten Karl Gabl, der uns mit seinem umfassenden Wissen unterstützt hat, dieses Projekt umzusetzen“, erläutert Michael Fassnauer, Gründer und CEO UBIMET.

UBIMET ist Wetterdienst der FIA

Wien, 6. März 2014 – Maximale Sicherheit für die Piloten und ein besseres und spannenderes Rennsporterlebnis für die Fans dank der richtigen Renn-strategie – in der Formel 1 spielt der Wetterservice eine ganz entscheidende Rolle. UBIMET hat mit der FIA einen mehrjährigen Vertrag abgeschlossen und wird ab dieser Saison die Wetterprognosen für die Formel-1-Weltmeisterschaft liefern. Sowohl Qualität als auch Darstellung der von UBIMET zur Verfügung gestellten Wetterdaten sind einzigartig. In Kombination mit erfahrenen Meteorologen und Technikern, die bei jedem Grand Prix vor Ort sind, sorgt UBIMET in der Formel 1 für Wetterinformationen auf höchstem Niveau.

Für den Erfolg auf der Formel-1-Rennstrecke sind Niederschlagsprognosen, Luft- und Streckentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung und Wind-geschwindigkeit ganz entscheidend. Alle diese Faktoren haben Auswirkungen auf die Reifen- und Materialwahl, das Equipment, das Fahrverhalten und die Strategie.

„In der Königsklasse des Motorsports ist jedes Detail entscheidend – besonders auch das von UBIMET neu konzipierte Wetterservice ‚onTRACK’“, freut sich Michael Fassnauer, Geschäftsführer UBIMET, über die Zusammenarbeit mit der FIA. Die Wetterprognosen sollen noch detaillierter und verlässlicher werden. Schließlich sind die Formel 1-Teams auf punktgenaue Vorhersagen angewiesen, um für alle Wetterbedingungen gerüstet zu sein. „Mittels unserer Daten und Informationen treffen die Teams Entscheidungen, die Sieg oder Niederlage bedeuten. Auch wenn die Formel 1 ein Hochrisikosport ist, geht es vor allem um die Sicherheit der Fahrer“, ergänzt Fassnauer.

In den vergangenen Jahren hat UBIMET erfolgreich international expandiert und weltweit Niederlassungen eröffnet – so auch 2011 in Melbourne, wo auch heuer traditionsgemäß das erste Rennen der F1-Weltmeisterschaft über die Bühne geht und UBIMET erstmals für den Wetterservice der Formel 1 verantwortlich zeichnet. Die mehrjährige Kooperation mit der FIA ist nun ein weiterer Beweis der technischen Kompetenz.

UBIMET „onTRACK“ ermöglicht Teams schnelle Entscheidungen

Wie wichtig der Informationsaustausch zwischen den Meteorologen und den Rennteams ist, haben unzählige Grands Prix der Vergangenheit bewiesen. UBIMET stellt allen Teams das leistungsstarke Live-Wetterinformationssystem „onTRACK“, das alle notwendigen Daten in Echtzeit liefert, zur Verfügung. Die Rennställe können jederzeit auf diese Plattform zugreifen und so für sich selbst entscheiden, welche Strategie zum Einsatz kommt. Darüber hinaus gibt es auch einen Wetter-Ticker, der die Teams während der Trainings, des Qualifyings und des Rennens mit detaillierten und im Minutentakt aktualisierten Informationen für jeden Streckenabschnitt versorgt.

Punktgenaue Wetterprognosen werden durch die Kombination aus einem erfahrenen Team, mehreren Wetter- und Messstationen an jeder einzelnen Rennstrecke und eigenen Wettermodellen (UBIMET RACE), die seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz sind, garantiert. Bisher wurde eine Rennstrecke als Wettereinheit gesehen, UBIMET führt nun Messungen an mehreren Stellen des Circuits durch und kann so jeden Abschnitt individuell beobachten. Bei den Testfahrten in Bahrain im Februar wurden „onTRACK“ und Wetter-Ticker erfolgreich getestet.

UNIQA und UBIMET verlängern Zusammenarbeit

Wien, 13. Januar 2014 – Starkschneefall, Eisregen, Glatteis – das Wetter hält Österreich auch 2014 im Bann

Nach einem Jahr der Wetterextreme mit dem Winter-Orkan Xaver und dem verheerenden Juni-Hochwasser hält auch der späte Wintereinbruch 2014 Österreich im Bann. Beinahe 300.000 Warnungen wurden allein in der letzten Woche postleitzahlen-genau zum Schutz vor Starkschneefall, Glatteis und Eisstürmen via SMS und Email von den Experten der UBIMET Unwetterzentrale an die betroffenen UNIQA Kunden versendet. Robert Wasner, -Sachversicherungsvorstand UNIQA Österreich und Michael Fassnauer, Gründer und CEO von UBIMET verlängern nun die seit 2004 bestehende Kooperation bis ins Jahr 2020.

UNIQA Kunden mit Unwetter-Warnservice zufrieden und geschützt

UNIQA bietet Mehrvertrags-Kunden die Unwetterwarnung von UBIMET seit 2004 als kostenlosen Service an. Versicherungskunden können sich postleizahlgenau per SMS oder E-Mail vor Starkschneefall, Starkregen, Glatteis, Gewitter, Hagel, Überflutung oder Sturm warnen lassen.

Wasner: „Den Schutz unserer Kunden sehen wir als unsere Kernaufgabe – dazu gehört nicht nur die Schadenszahlung wenn bereits etwas passiert ist sondern auch und vor allem die Prävention“. Eine UNIQA interne Kundenumfrage hat ergeben, dass die Unwetterwarnung dazu beiträgt, das Sicherheitsbewusstsein der Kunden zu erhöhen und durch dieses einzigartige Service die Kundenbindung zu stärken.

Wachstum und weiterer Ausbau der Unwetterwarnungen

Die positive Kundenresonanz bestärkt den Ausbau der Kooperation zwischen UNIQA und UBIMET, dem größten privaten Wetterdienst Österreichs. Für die UNIQA Unwetterwarnung werden Wetterdaten von einem erfahrenen Meteorologenteam rund um die Uhr, 7 Tage die Woche analysiert und Warnungen örtlich und zeitlich exakt erstellt und versendet. Bereits vor zehn Jahren wurde das einzigartige Service in Österreich gestartet. Seither haben sich mehr als 400.000 Kunden dafür registriert und es wurden beinahe 50 Millionen Warnungen von den Meteorologen von UBIMET versendet.

UBIMET ist seit seiner Gründung 2004 von einem Zwei-Mann-Unternehmen zu einem global tätigen Anbieter meteorologischer Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden gewachsen. Fassnauer: „UNIQA hat als eines der ersten Unternehmen in Europa erkannt, wie enorm hilfreich unsere orts- und zeitgenauen Unwettervorhersagen sind. Unsere Partnerschaft war damals wegweisend und die Verlängerung, über die ich mich persönlich sehr freue, ist auch heute ein sehr starkes Signal.“