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Die Ups und Downs des Formel-1-Wetters

Die Ups und Downs des Formel-1-Wetters

Bisher acht Rennen, vier Kontinente, zahlreiche Klima- und Zeitzonen und mitten drin die Formel-1-Meteorologen von UBIMET. So sind die Formel-1-Teams zu jedem Zeitpunkt über die Wettersituation top-informiert. In Silverstone werden noch Regenschauer durchziehen, am Sonntag wird es trocken bleiben.

Wien, 3. Juli 2015 Langweilig wird dem Team von UBIMET bei den Formel-1-Rennen nie. Haben sie die Anreise – manchmal um die halbe Welt – überstanden, geht’s auch schon los: „Meist stellen wir am Dienstag vor den Rennwochenenden das Wetter-Radar auf“, erklärt Steffen Dietz, Meteorologe bei UBIMET, „Track-Sensor und Server folgen spätestens am Mittwoch.“ Für die Tests am Donnerstag und das Training am Freitag müssen alle Geräte optimal funktionieren.

Von Österreich nach Großbritannien

Nach dem Rennen in Spielberg, Österreich, ging es Anfang dieser Woche weiter nach Silverstone, Großbritannien. Silverstone ist klimatologisch gesehen, wie das gesamte Gebiet Großbritannien, vom maritimen Klima und damit von atlantischen Strömungen beeinflusst. Es kommt selten zu extremen Wetterereignissen in der Gegend um Silverstone. Eine Ausnahme war der Tornado im umliegenden South Birmingham im Juli 2005, der zahlreiche Häuser beschädigt hatte. 

Wie wird das Wetter beim Großen Preis von Großbritannien? 

2014 gab es einige Schauer beim Qualifying am Samstag, das Formel 1 Rennen blieb aber weitestgehend trocken. Erst nach dem Rennen kam der Regen zurück. In diesem Jahr sieht es am Silverstone Circuit so aus: „Heute Freitag bleibt es meist sonnig, mit nur leichter Bewölkung und Höchstwerten bis zu 28°C. In der Nacht auf Samstag kann es zu teils kräftigen Schauern und Gewittern kommen. Diese klingen aber im Laufe der frühen Morgenstunden ab und es bleibt trocken bei bis zu 26°C. Der Rennsonntag bleibt ebenfalls trocken, jedoch ziehen vermehrt Wolken durch. Maximal 21 oder 22 Grad“, erklärt  Dietz.  

Das Wetter bei der Formel 1: Was bisher geschah

Nach sehr feuchter Luft in Sepang/Malaysia und Sandstürmen in Sachir/Bahrain, folgten vier ruhige Rennevents in Barcelona/Spanien, Monaco/Monte Carlo, Montreal/Kanada und Spielberg/Österreich: „In Barcelona war es angenehm warm und trocken. In Monaco schon etwas kühler und verregnet, etwas wärmer und trockener war es wieder in Montreal“, so Dietz und meint weiter: „In Österreich kam es – wie von uns prognostiziert – vor dem Qualifying am Samstag und vor dem Rennen zu leichten Regenschauern. Die Strecke trocknete aber schnell und während des Rennens blieb der Regen ebenso aus.“

Wetter spricht viele Sprachen

„Wir müssen uns immer auf die jeweilige Klimazone einstellen“, so Dietz. Die Meteorologen vor Ort werden von den UBIMET-Teams in Wien und Melbourne unterstützt, die Erfahrung mit Wetterphänomenen rund um den Globus haben. 

Wie das Wetter beim Rennen wird, ist auf www.ubimet.com schon am Donnerstag vor jedem Rennsonntag nachzulesen.