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Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Unbeständiges Wetter für Skiopenings

Wien, 26.11.2015 – Das erste Adventwochenende steht vor der Tür und für viele Christkindlmärkte und Skigebiete somit auch der Auftakt in die Wintersaison. Der Wetterdienst UBIMET geht der Frage nach, ob die Temperaturen zum Punschtrinken einladen und auf welche Bedingungen sich Wintersportler einstellen müssen.

Unbeständiges erstes Adventwochenende

Der Freitag startet vielerorts mit dichten Restwolken und an der Alpennordseite fallen noch letzte Schneeflocken. Im weiteren Verlauf stellt sich zwar überall trockenes Wetter ein, längere Zeit sonnig ist es aber nur vom Montafon bis nach Osttirol und Oberkärnten. Mit Temperaturen zwischen -2 und +6 Grad bleiben die Temperaturen zumeist im winterlichen Bereich.Am Samstag scheint von Unterkärnten bis ins östliche Flachland noch häufig die Sonne, in den übrigen Regionen verdichten sich die Wolken von Nordwesten her hingegen zunehmend. „Vom Rheintal bis ins Salzkammergut und Mühlviertel breitet sich nachmittags Schneefall aus, in Lagen unterhalb von 500 bis 800 m bleibt es meist bei Regen“, erklärt UBIMET-Meteorologe Martin Schreiter. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen einer Warmfront, die uns feuchte Luftmassen nach Österreich schickt. Die Sonne ist dabei nur selten zu Gast. Dazu regnet oder schneit es an der Alpennordseite teils kräftig, die Schneefallgrenze steigt von zunächst tiefen Lagen auf 800 bis 1000 m an. Die Temperaturen erreichen 0 bis +9 Grad, mit den höheren Werten am Sonntag.

Saisonauftakt

Mit dem ersten Adventwochenende starten einige Skigebiete in die Wintersaison, beispielsweise öffnen Ischgl (T), Obertauern (S) und Zell am See (S) ihre Liftanlagen. „Die Kombination aus Kälte und Neuschnee der letzten Tage ergibt ideale Bedingungen für die Pisten, dem Auftakt steht kaum noch etwas im Weg“, weckt Schreiter die Vorfreude bei Wintersportlern. „Einzig das Wetter spielt am Wochenende nicht ganz mit, denn von Westen her ziehen dichte Wolken durch und vom Bregenzerwald bis zu den Niederösterreichischen Voralpen schneit es teils stark.“ Längere Zeit sonnig bleibt es noch samstags östlich der Kitzbüheler Alpen. 'Warm anziehen' lautet die Devise, denn die Höchstwerte von -4 Grad in 2000 m fühlen sich bei kräftigem Nordwestwind deutlich kälter an. Wen es nicht auf die Piste zieht, der findet in einem der zahlreichen Adventmärkte eine mögliche Freizeitalternative. „Mit den Temperaturen geht es am Wochenende langsam bergauf, der Griff zum wärmenden Getränk lohnt sich aber, denn auch im Flachland macht sich teils lebhafter, kühler Westwind bemerkbar“, sagt Schreiter.