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Erhöhte Unwettergefahr am Sonntag

Erhöhte Unwettergefahr am Sonntag

Wien, 18.07.2015 – Nach einer kurzen Verschnaufpause steigt am Sonntag mit der Annäherung einer Kaltfront das Gewitterrisiko wieder deutlich an – örtlich können diese erneut unwetterartig ausfallen, befürchten die Meteorologen von UBIMET.

57.000 Blitze über Österreich Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgten schon am Freitagnachmittag und in der Nacht auf Samstag für unzählige Feuerwehreinsätze. Besonders schwer getroffen wurde neben Tirol die Steiermark. „Von den insgesamt über 57.000 Blitzentladungen wurden mehr als 26.000 Blitze allein in der Steiermark detektiert“, so UBIMET-Meteorologe Roland Reiter.

Hitze und Unwetter auch am Sonntag

Nach einer vorübergehenden Verschnaufpause steigt am Sonntag das Gewitterrisiko weiter an. „Von Nordwesten nähert sich eine Kaltfront langsam den Alpen an, damit erhöht sich auch die Gefahr für unwetterartige Gewitter“, warnt der Wetterexperte. Besonders heftig können die Gewitter laut den Meteorologen der Unwetterzentrale im gesamten Bergland und im Donauraum ausfallen, am späten Nachmittag und Abend zeichnen sich dann auch im östlichen Flachland sowie im Südosten Gewitter ab.

Gewitter und Hitze auch in der kommenden Woche

Das hochsommerliche Wetter setzt sich in der kommenden Woche fort. „Entlang und nördlich der Alpen setzt sich am Montag stabilere zwar Luft durch, womit auch das Gewitterrisiko deutlich zurückgeht. Im Süden erfolgt jedoch kein Luftmassenwechsel, hier muss man weiterhin mit einigen, teils auch heftigen Gewittern rechnen. Die Temperaturen bleiben dabei weiterhin im hochsommerlichen Bereich, spätestens am Mittwoch kommt auch wieder die 35-Grad-Marke in Reichweite.

Juli auf Rekordkurs, Höchsttemperaturen außer Reichweite

Der Juli befindet sich damit weiterhin auf Rekordkurs – aktuell liegt das Monatsmittel der Lufttemperatur verbreitet um 4 bis 6 Grad über dem langjährigen Durchschnitt. „Damit könnte der Juli 2015 in Österreich sogar zum heißesten Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen avancieren und den August 2003 überflügeln“, so Reiter. Auch wenn sich erneut Höchstwerte jenseits der 35 Grad-Marke abzeichnen, ein neuer Juli-Rekord in Sachen Höchstwerte zeichnet sich jedoch nicht ab. „Da wird Dellach im Drautal wohl mit 39,7 Grad im Jahr 1983 das Maß der Dinge bleiben.“

Abkühlung frühestens am Ende der Woche

Laut den UBIMET-Wetterexperten zeichnet sich frühestens am Freitag bzw. Samstag das Ende der Hitzewelle ab. Bis dahin heißt es wohl oder übel: Bitte weiterschwitzen...