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Goldenes Herbstwochenende

Goldenes Herbstwochenende

Viel Sonne zu Halloween und an Allerheiligen, Frostgefahr nimmt zu 

Wien, 30.10.2015 – Ein umfangreiches Hochdruckgebiet über Mitteleuropa sorgt im Alpenraum zum Monatswechsel für strahlend sonniges Wetter. Auch wenn es tagsüber sehr mild wird, durch die trockene Luft steigt in den Nächten laut Wetterdienst UBIMET das Frostrisiko deutlich an

Teils sonniger, teils trüber Freitag 

Der Freitag startet vielerorts trüb durch Nebel oder Hochnebel, auch in den meisten Tälern zeigt sich der Himmel zunächst noch grau in grau. Der Einfluss von Hoch 'Tomoka' verstärkt sich aber deutlich und somit kann sich tagsüber vor allem inneralpin die Sonne mehr und mehr in Szene setzen. Im Flachland bleibt es hingegen oft den ganzen Tag trüb durch Hochnebel. Mit Höchstwerten zwischen 9 und 18 Grad wird es bereits milder als zuletzt. 

Kaiserwetter am Wochenende 

Am Wochenende legt der 'Goldene Herbst' dann so richtig los: „Von Osten erreichen uns sehr trockene Luftmassen. Meist scheint die Sonne von der Früh weg, oft ist der Himmel sogar wolkenlos“, verspricht UBIMET-Meteorologe Roland Reiter. Mit Höchstwerten zwischen 9 und 20 Grad wird es zudem recht mild, selbst auf den Bergen auf 2000 m werden Werte um 10 Grad erreicht, dazu gibt es ausgezeichnete Fernsicht. Ein kleiner Wermutstropfen ist aber speziell im östlichen Flachland der lebhafte bis kräftige Süd- bis Südostwind, mit dem sich die Temperaturen kälter anfühlen werden. Der Wind wird auch in den Hochlagen von den Tauern bis zur Ötscherregion ein Thema, hier sind Sturmböen bis zu 90 km/h möglich. „Das ruhige und trockene Hochdruckwetter setzt sich voraussichtlich bis weit in den November hinein fort, allerdings wird die Luft in tieferen Schichten allmählich feuchter und somit auch nebelanfälliger“, so Reiter. 

Steigende Frostgefahr – ab Sonntag Winterreifenpflicht 

Auch wenn sich das Wetter derzeit alles andere als winterlich zeigt, ab Sonntag gilt in Österreich bis zum 15. April offiziell die Winterreifenpflicht. „Von einem Wintereinbruch ist in den Wetterkarten bis auf Weiteres nicht zu sehen, allerdings bringen die klaren Nächte in Verbindung mit der trockenen Luft ideale Voraussetzungen für eine starke Abkühlung. Lässt der Wind nach, ist der erste Frost dann vorprogrammiert“, erklärt der UBIMET- Wetterexperte. „In der Nacht auf Sonntag, spätestens aber in der Nacht auf Montag wird es dann sowohl inneralpin als auch in der südlichen Steiermark verbreitet den ersten Frost geben. Alle kleinen Geister, Hexen und Gespenster sollten sich also warm anziehen.“