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Heißer Wahlkampf, kühles Herbstwetter

Heißer Wahlkampf, kühles Herbstwetter

Wien, 09.10.2015 – Der Sonntag steht in Wien ganz im Zeichen der spannenden Bezirks- und Gemeinderatswahlen. Während deren Ausgang noch völlig offen ist, legt sich der Wetterdienst UBIMET bereits heute fest, bei welchem Wetter der Urnengang stattfindet. Der fehlende Sonnenschein könnte demnach viele Wähler animieren, den Weg ins Wahllokal anzutreten.

Typisch Herbst

Das Wiener Sonntags-, beziehungsweise Wahlwetter präsentiert sich weit entfernt von einem goldenen Oktobertag. Von früh bis spät hält sich eine dichte Wolkendecke über der Stadt, Sonnenschein ist keiner zu erwarten. „Und bei Höchstwerten zwischen 8 und 10 Grad sowie einem unangenehmen, kalten Nordwind bietet sich auf dem Weg zur Stimmabgabe durchaus bereits die Winterjacke an“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. Außerdem kann es am Vormittag immer wieder etwas regnen oder nieseln.

Sonniges Wetter, weniger Wähler?

Nun stellt sich die Frage, ob die Wahlbeteiligung auch mit dem Wetter zusammenhängt. Natürlich spielen dabei viele Faktoren eine Rolle. Eine Studie des Hamburger Instituts für Wetter- und Klimakommunikation kommt aber dennoch zum Schluss, dass in Deutschland bei jedem zusätzlichen Grad circa 100.000 Wähler den Wahlurnen fern bleiben. Aus Österreich liegen diesbezüglich zwar keine genauen Zahlen vor, allerdings dürfte sich dies ganz ähnlich verhalten. „Jedenfalls bietet sich das Wetter ideal an, um zuerst seine Stimme abzugeben und danach den Sonntag beim Warten auf die Wahlergebnisse richtig gemütlich auf dem heimischen Sofa ausklingen zu lassen“, so Lukas.

Spätherbstliches Erwachen

Sowohl die Wahlverlierer als auch das Wetter werden sich am Montag von ihrer eher traurigen Seite zeigen. Zu Beginn halten sich neuerlich zahlreiche Wolken und dazu nähern sich die Temperaturen dem Niveau eines Novembertages an, 7 bis 9 Grad sind bereits das Höchste der Gefühle. „Allerdings bleibt es bereits oft trocken und zwischendurch sind sogar ein paar Sonnenstrahlen möglich“, prognostiziert Lukas.