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Der Herbst lässt grüssen

Der Herbst lässt grüssen

Wochenmitte kühl und nass, Wintereinbruch auf den Bergen

Wien, 21.09.2015 – Die hochsommerlichen Tage sind gezählt, mittlerweile muss man sich mit jahreszeitlich entsprechenden Temperaturen begnügen. Zum astronomischen Herbstbeginn am Mittwoch, den 23. September erreicht eine Kaltfront mit einem Schwall sehr kühler Luft den Alpenraum. Im Zusammenhang mit einem Tief über Italien stellt sich laut Wetterdienst UBIMET vorübergehend nass-kühles Wetter ein, auf den Bergen wird es zum ersten Mal richtig winterlich.

Nasser Herbstbeginn

Der astronomische Herbstbeginn fällt heuer auf Mittwoch, den 23. September. Um exakt 10:21 Uhr ist der Sommer dann offiziell vorbei. Die Sonne steht senkrecht über dem Äquator und es herrscht überall Tag- und Nachtgleiche. Nachdem in der letzten Woche noch hochsommerliche Rekordtemperaturen registriert wurden, erinnert sich das Wetter mittlerweile an die vorherrschende, kühlere Jahreszeit. Nach einem in der Osthälfte noch freundlichen und angenehm temperierten Dienstag mit bis zu 24 Grad erreicht uns zur Wochenmitte eine Kaltfront. „Im Westen beginnt es bereits am Dienstagabend zu regnen, der Mittwoch verläuft dann vielerorts nass und kühl“, sagt UBIMET-Meteorologe Clemens Teutsch-Zumtobel. „Von West nach Ost liegen die Temperatuen zwischen 9 und 20 Grad.“ Ab Donnerstag beruhigt sich das Wetter wieder, zunächst geht es aber bei 9 bis 18 Grad recht kühl weiter.

Wintereinbruch auf den Bergen

Mit im Gepäck hat die Kaltfront polare Luftmassen, gleichzeitig versorgt uns ein Tief über Oberitalien auch noch mit feuchter Mittelmeerluft. „Diese Kombination bringt einen verregneten Herbstbeginn, am meisten Regen fällt dabei von Vorarlberg bis in die Obersteiermark sowie südlich davon“, so der Wetterexperte. „Auf den Bergen kommen 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee zusammen. Winterlich wird es dabei besonders in den Nord- und Zentralalpen in Lagen oberhalb von etwa 1400 bis 1600 m, je nach Intensität kann es sogar noch etwas tiefer herabschneien.“ Auf höher gelegenen Passstraßen verhalten, mehr als 9 bis 16 Grad sind meist nicht zu erwarten, nur im Osten und Südosten erreichen die Temperaturen knapp die 20-Grad-Marke. Noch kühler verläuft dann der Donnerstag, die Höchstwerte kommen bei teils kräftigem West- bis Nordwestwind österreichweit nicht über 9 bis 18 Grad hinaus.

Ruhige Aussichten, Altweibersommer im Anmarsch

Die Kaltfront zur Wochenmitte beeinflusst unser Wetter aber nicht nachhaltig, bereits am Donnerstag nimmt der Hochdruckeinfluss von Westen her zu. Große Temperatursprünge darf man sich vorerst aber nicht erwarten und auch mit der Sonne müssen wir uns noch etwas gedulden. „In den Wetterkarten baut sich ab dem Wochenende ein mächtiges Hoch über Mitteleuropa auf. Das könnte uns bis weit in die nächste Woche hinein ruhiges Wetter bescheren. Der Altweibersommer steht sozusagen vor der Tür“, so die UBIMET-Prognose.