ubimet hq1 02
Unternehmen  Presse

PresseArchiv Wetter

Hitze im September

Hitze im September

 

Der Föhn bringt noch einmal den Sommer zurück

Wien, 13.09.2015 – Der September schreitet zügig voran: Die Schüler drücken wieder die Schulbank und auch in der Natur stehen die Zeichen immer mehr auf Herbst. Dennoch kehrt laut dem Wetterdienst UBIMET in der kommenden Woche noch einmal für ein paar Tage der Sommer zurück. Möglich macht dies eine starke südliche Anströmung, die für kräftigen Föhn sorgt.

 

Ein Hitzerevival

Die neue Woche beginnt in der Osthälfte mit stürmischem Südwind noch trocken und recht sonnig. Von Vorarlberg bis Osttirol macht sich aber bereits in den Morgenstunden eine Kaltfront mit vielen Wolken und Regen bemerkbar, die sich langsam nach Osten verlagert. Vor allem im Westen gehen die Temperaturen damit zurück. Nach einem vorübergehend etwas kühleren Dienstag läuft der Altweibersommer unter massiver Warmluftzufuhr aber zu neuen Höchstleistungen auf: Bereits am Mittwoch steht nahezu landesweit ein Sommertag mit Werten um die 25 Grad ins Haus. Vom Tiroler Unterland bis ins Mostviertel sind bei viel Sonnenschein und teils stürmischem Südföhn örtlich sogar Spitzenwerte von knapp 30 Grad möglich. Der Höhepunkt des Hochsommerintermezzos steht aber am Donnerstag bevor: Verbreitet werden dann Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad erreicht, im südlichen Wiener Becken sind selbst heiße 33 Grad nicht ausgeschlossen. „Diese Temperaturen sind für Mitte September selbst bei Föhn außergewöhnlich und treten nur äußerst selten auf“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas.

 

Wie lange bleibt der Spätsommer?

So schnell der Sommer gekommen ist, so abrupt geht er aus heutiger Sicht auch wieder zu Ende. „Bereits in der Nacht auf Freitag zieht eine massive Kaltfront mit Regenschauern und auffrischendem Westwind über uns hinweg. Dahinter fließt deutlich kältere Atlantikluft ein und die Temperaturen nähern sich wieder den normalen Septemberwerten an“, so der Experte. Wie es danach weitergeht, ist aus heutiger Sicht laut dem Meteorologen noch recht unsicher: „Für das Wochenende deutet sich leicht unbeständiges und herbstlich kühles Wetter an, ganz verzichten muss man auf die Sonne aber nicht.“

 

Schulanfang im Süden und Westen

Trotz der anstehenden sommerlichen Temperaturen geht am Montag der sogenannte „Ernst des Lebens“ auch für die Schüler in den südlichen und westlichen Bundesländern los. In Vorarlberg, in Teilen Tirols und in Oberkärnten sollte allerdings unbedingt die Regenjacke oder ein Regenschirm dabei sein. „Hier muss man schon von der Früh weg zeitweise mit Regen rechnen und dazu bleibt es mit maximal 16 bis 22 Grad auch vergleichsweise kühl“, so Lukas. Anders sieht es hingegen in weiten Teilen Salzburgs, Oberösterreichs, der Steiermark und in Unterkärnten aus, wo der Föhn den Regen noch zurückhält. Damit sind in diesen Regionen noch bis zu 27 Grad möglich. „Mit etwas Glück kommt man hier trocken durch den ersten Schultag, erst am Nachmittag steigt die Regenwahrscheinlichkeit auch hier an“, sagt Lukas.