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Leicht wechselhaftes, aber sommerlich warmes Wochenende

Wien, 26.06.2015 – Die Schafskälte haben wir hinter uns gelassen und mit sommerlichen Temperaturen geht es ins Wochenende. Vorübergehend wird es am Samstag etwas unbeständiger, ab Sonntag stellt sich dann eine länger andauernde Hochdruckphase ein. Pünktlich zum Start in den Juli kommt die Hitze, verkünden die UBIMET-Meteorologen.

Warmes Donauinselfest

Der heutige Freitag bringt wieder freundliches Sommerwetter mit ein paar Quellwolken und angenehmen 20 bis 27 Grad, am Samstag wird es aber unbeständiger. “ Im Vorfeld einer Kaltfront steigt das Schauer- und Gewitterrisiko von Westen her deutlich an, örtlich können Schauer und Gewitter auch kräftig ausfallen“, erklärt Clemens Teutsch-Zumtobel vom Wetterdienst UBIMET. “Dennoch bleibt es recht warm mit 20 bis 27 Grad, genau richtig zum Feiern auf der Donauinsel.” Am Sonntag halten sich vom Tiroler Unterland bis ins Nordburgenland zunächst noch viele Wolken mit letztem Regen entlang der Alpennordseite, tagsüber kehrt aber die Sonne zurück. Die Temperaturen erreichen 18 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im sonnigen Westen und Süden.

Sommerliche letzte Schulwoche

Ab Montag beginnt eine länger andauernde Hochdruckphase, prognostiziert der Meteorologe: “Von Spanien und Frankreich her setzt sich Hochdruckeinfluss durch, hier wird es richtig heiß mit über 35 Grad.” Anfang der Woche bilden sich bei 20 bis 28 Grad noch einzelne Schauer oder Gewitter, über 30 Grad werden dann am schon am Dienstag im Westen erwartet. “Hochdruckwetter und Hitze betreffen dann weite Teile Europas, selbst im Süden Englands wird es außergewöhnlich heiß.” Während es auf den Britischen Inseln zum Wochenende wahrscheinlich wieder kühler und wechselhafter wird, verbleibt der Alpenraum voraussichtlich in der Sommerhitze.

Wie wird der Sommer?

Der Siebenschläfertag (27.Juni) gilt als bestimmender Lostag für den kommenden Sommer („Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen halten mag“). Teutsch-Zumtobel erklärt, was dahinter steckt: “Ein einziger Tag kann nicht als Taktgeber für die kommenden Wochen gelten, das wäre im heurigen Fall warmes, aber unbeständiges Wetter.” Als Beobachtungszeitraum muss man sich den Zeitraum im ersten Julidrittel ansehen, dann liegt die Eintrittswahrscheinlichkeit der Regel bei etwa 60 bis 80 %. „Das Interesse nach Langfristprognosen ist nach wie vor groß, aber mehr als Trendprognosen sind für diesen Zeitraum nicht möglich. Das Klima in den Alpen ist sehr komplex.“