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Planetenparade am frühen Morgen

Planetenparade am frühen Morgen

Rendezvous von Mond, Venus, Mars und Jupiter 

Wien, 04.11.2015 – Die sichtbar hellen Planeten Venus, Mars und Jupiter stehen derzeit am Morgenhimmel auffallend nahe beieinander. Von Freitag bis Sonntag gesellt sich außerdem noch der abnehmende Mond hinzu, womit das seltene, morgendliche Planetentreffen noch interessanter wird. Darüber hinaus herrschen laut dem Wetterdienst UBIMET abseits von Nebel und Hochnebel nahezu ideale Beobachtungsbedingungen. 

 Drei helle Planeten nahe beieinander 

 "Frühaufstehern, die am Morgen einen Blick in den noch dunklen Himmel Richtung Südosten werfen, fallen die hellen Planeten Venus, Mars und Jupiter sofort ins Auge", ist sich UBIMET-Meteorologe Josef Lukas sicher. Gleißend hell präsentiert sich die Venus, knapp darüber ist dann noch der weitaus schwächer leuchtende, rötliche Mars zu finden. Noch ein Stück höher und etwas weiter rechts steht schließlich Jupiter. Er leuchtet zwar nicht ganz so stark wie die Venus, aber deutlich heller als der Mars. 

Auch der Mond leistet Gesellschaft 

Von Freitag bis Sonntag zieht zusätzlich noch die abnehmende Mondsichel an den drei Planeten vorbei. "Während der Mond am Freitagmorgen noch oberhalb von Jupiter zu finden ist, steht er bereits am Samstag sehr nahe bei Venus und Mars", erklärt Lukas. Schon am Sonntag ist die nun recht schmale Mondsichel dann ein gutes Stück unterhalb der Venus und das Rendezvous sozusagen wieder vorbei. 

Perfekte Beobachtungsbedingungen 

Ist der Himmel in der Früh klar, braucht man von seinem Standpunkt nur einen halbwegs freien Blick nach Südosten, um das nur alle paar Jahre auftretende Ereignis zu beobachten. Alle Planeten und natürlich auch der Mond sind leicht mit bloßem Auge zu sehen, selbst am aufgehellten Großstadthimmel. Im Flach- und Hügelland werden allerdings gebietsweise Nebel- und Hochnebelfelder eine erfolgreiche Beobachtung vereiteln, wobei die Chancen hier am Freitag noch am besten stehen. "In etwas höheren Lagen des Wienerwalds, vor allem aber in den Alpen, sind die Beobachtungsbedingungen dafür nahezu perfekt. Hier stören höchstens ein paar dünne Schleierwolken“, so Lukas.