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Superhitze am Wochenende

Superhitze am Wochenende

Wien, Innsbruck 14.07.2015 – Der etwas kühlere Wochenbeginn war nur eine Unterbrechung des Sommers auf dem Weg zu neuen Rekordwerten, nun folgt die nächste Hitzewelle mit bis zu 38 oder gar 39 Grad. Für das Wochenende sagen die Experten der Österreichischen Unwetterzentrale (www.UWZ.at) sogar ein erhöhtes Unwetterpotenzial voraus.

Nächste Hitzewelle mit bis zu 39 Grad

Die Hitze ist auch dieses Mal wieder afrikanischen Ursprungs und erreicht uns von Westen her. „Bereits heute Dienstag wird es im Rhein- und im Inntal mit bis zu 31 Grad wieder heiß, morgen Mittwoch folgen die übrigen Regionen“, sagt Clemens Teutsch-Zumtobel von UBIMET. „In weiterer Folge klettern die Temperaturen dann stetig nach oben, am Mittwoch werden maximal 32 Grad erreicht, am Donnerstag 34 Grad und danach folgt wieder extreme Hitze.“ Am Freitag und Samstag steht wieder brütende Hitze mit 38 oder punktuell sogar 39 Grad auf dem Programm, zum Wochenausklang sorgt eine Kaltfront für Abkühlung.

Am Wochenende Unwettergefahr


Während die Gewittergefahr in den kommenden Tagen noch verhältnismäßig gering ist und nur einzelne Wärmegewitter im Gebirge zu erwarten sind, steigt am Wochenende sogar das Unwetterpotenzial an. „Mit Annäherung einer Kaltfront kann es bereits im Laufe des Samstags zu starken Gewittern kommen, diese sind von Vorarlberg über Tirol bis Salzburg und auch in Teilen Oberösterreichs möglich.“ Am Sonntag ist verbreitet mit teils heftigen Gewittern zu rechnen, mit Schwerpunkt im Süden und Südosten Österreichs. Dabei sind unwetterartige Begleiterscheinungen wie Sturmböen, Starkregen und Hagel möglich.

Juli auf Rekordkurs

Nachdem nun fast die Hälfte des Juli vorüber ist, zieht UBIMET eine erste Bilanz. „Die aktuellen Mitteltemperaturen liegen mit positiven Abweichungen von drei bis fünf Grad im Bereich des Juli 2006, dem bislang wärmsten Juli aller Zeiten“, so Teutsch-Zumtobel. Durch die Hitzewelle gab es in den bisherigen 13 Julitagen bereits schon drei bis vier Mal so viele heiße Tage (Temperaturmaximum größer 30 Grad) wie im gesamten Juli des Vorjahres. Der Meteorologe weist auf die spezielle Wetterlage hin: „Trotz der teils heftigen Gewitter in den letzten Tagen setzt sich die Trockenheit weiter fort. Die Böden nehmen den nur kurz andauernden Starkregen kaum auf und auch die Waldbrandgefahr ist somit weiterhin erhöht.“

Mehr Informationen zu aktuellen Warnungen finden Sie unter www.UWZ.at