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Viel Regen am Montag

Viel Regen am Montag

Starkregen in der Osthälfte, Schnee auf den Bergen 

Wien, 19.10.2015 – Das Wetter kommt nicht zur Ruhe, zu Wochenbeginn beschäftigen uns noch einmal Starkregen und Schneefall. Am stärksten betroffen ist die Osthälfte des Landes, wo es auf den Bergen zum ersten Mal in diesem Jahr tiefwinterlich wird. Laut Wetterdienst UBIMET ist aber Wetterbesserung in Sicht. 

Nasser Montag 

Ein Tief zieht zu Wochenbeginn von Oberitalien nach Ungarn und sorgt am Montag von Südwesten her für kräftigen Regen. Der Schwerpunkt erstreckt sich dabei von Unterkärnten und der südlichen Steiermark über das Burgenland und die Niederösterreichischen Voralpen bis nach Wien. Zwar fallen die Mengen deutlich geringer aus als letzte Woche, spätestens ab den Nachmittags- bzw. Abendstunden regnet es hier aber für einige Stunden äußerst kräftig. „Besonders im Abendverkehr ist Vorsicht geboten, sintflutartiger Regen kann zu schwierigen Fahrbedingungen und Aquaplaning führen“, warnt UBIMET-Meteorologe Martin Schreiter. Aufgrund der nassen Vorgeschichte und des ergiebigen Regens in kurzer Zeit kann es in diesen Regionen zu kleinräumigen Überflutungen kommen. 

Wintereinbruch auf den Bergen Ostösterreichs 

Neben dem Starkregen ist auch Schnee ein Thema. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1400 m, je nach Niederschlagsintensität kann es sogar noch etwas tiefer herabschneien. Montagnacht fällt am Alpenostrand Schnee bis auf etwa 800 m herab, höher gelegene Orte könnten somit Dienstagfrüh zumindest angezuckert sein. „Auf den Bergen Ostösterreichs wird es zum ersten Mal in diesem Jahr tiefwinterlich, wir erwarten von den Ybbstaler Alpen bis zur Semmering-Wechsel-Region 20 bis 40 cm Neuschnee. In Gipfellagen ist sogar ein halber Meter möglich, dazu kommen noch Verwehungen durch kräftigen Nordwind“, so Meteorologe Martin Schreiter. 

Wetterbesserung in Sicht 

Am Dienstag beruhigt sich unser Wetter wieder, das zuletzt wetterbestimmende Tief zieht nach Osteuropa ab. „Die kommenden Tage bringen weiterhin wolkenreiches Wetter, große Regen- oder Schneemengen sind aber nicht mehr zu erwarten“, sagt Martin Schreiter. Wetterbegünstigt zeigt sich der Süden des Landes, mit föhnigem Nordwind lockern die Wolken hier großzügiger auf. Auch der Westen profitiert zeitweise von einem Hoch über Westeuropa, das zum Wochenende hin schließlich für ganz Österreich wetterwirksam wird. Zudem werden dann wieder mildere Luftmassen herangeführt. „Im Bergland stellt sich vorübergehend der lang ersehnte 'Goldene Oktober' ein, in den Niederungen macht uns aber teils zäher Hochnebel oftmals einen Strich durch die Rechnung“, so Schreiter abschließend.