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Winterhauch auf den Bergen

Winterhauch auf den Bergen

Die Pisten bleiben grün 

Wien, 12.11.2015 – Das Wochenende beginnt auf den Bergen mit einem kleinen Winterintermezzo: Eine Kaltfront sorgt für einen regelrechten Temperatursturz sowie eine sinkende Schneefallgrenze. Die Ernüchterung folgt laut dem Wetterdienst UBIMET aber schnell, denn bereits am Sonntag steigen die Temperaturen wieder deutlich an und auch der weitere Trend sieht vorerst nicht nach Winter aus. In den Skigebieten geht das große Warten auf Schnee weiter. 

Temperatursturz auf den Bergen 

Eine Kaltfront beendet pünktlich zu Beginn des Wochenendes die Vorherrschaft des Hochdruckgebietes 'Ulrike'. Damit gehen die Temperaturen auf den Bergen massiv zurück. „Am Freitag werden in 1500 m noch 10 bis 14 Grad erreicht, am Samstag liegen die Werte entlang der Nordalpen in der selben Höhe nur mehr um den Gefrierpunkt. Das ist immerhin ein Temperaturrückgang von mehr als 10 Grad“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. Die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend ebenfalls stark ab, bereits oberhalb von 1200 bis 1500 m fallen Schneeflocken. „Viel mehr als angezuckert werden die Berge aber nicht, die Mengen bleiben ausgesprochen gering“, so Lukas. 

Deutliche Erwärmung am Sonntag 

Moderater fällt die Abkühlung hingegen in tiefen Lagen aus: „Zwar fühlen sich die 7 bis 15 Grad am Samstagnachmittag mit dem kräftigem Westwind recht kalt an, diese Temperaturen liegen aber noch immer gut 5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt“, erklärt Lukas. Zudem scheint speziell in Osttirol und Oberkärnten, inneralpin sowie im östlichen Flachland zeitweise die Sonne. Bereits am Sonntag ist das Winterintermezzo aber auch auf den Bergen schon wieder vorbei: „Eine Warmfront bringt neben vielen Wolken, lebhaftem Wind und etwas Regen auch in der Höhe wieder deutlich mildere Luft. Die Schneefallgrenze steigt rasch wieder ins Hochgebirge“, sagt der Meteorologe. 

Kaum Schnee für Skigebiete 

Auch für die Skigebiete hat der Meteorologe demzufolge keine allzu guten Nachrichten: „Nach einer ruhigen und sehr milden ersten Wochenhälfte kommt ab Donnerstag wieder mehr Bewegung ins Wettergeschehen.“ Ein markanter Wintereinbruch mit Schnee bis in tiefe Lagen ist bis auf Weiteres nicht in Sicht. „Oberhalb von rund 2000 m gehen die Temperaturen aber zumindest so weit zurück, dass eine Beschneiung mit Schneekanonen möglich wird“, sagt der Meteorologe. Für ein bisschen Weihnachtsstimmung sorgen dafür bereits die Christkindlmärkte, allen voran in Wien, wo schon am Freitag der erste Punsch des Jahres genossen werden kann. Aber auch der Christkindlmarkt in der Innsbrucker Altstadt lädt am Sonntag trotz recht hoher Temperaturen zu einem Besuch ein.