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Rutschpartie am Montagmorgen

Rutschpartie am Montagmorgen

UBIMET: Gefährliches Glatteis am Weg in die Arbeit

Wien, 25.01.2016 – Eine Warmfront mit Regen bei teils negativen Temperaturen sorgt am Montag in der Früh in vielen Teilen Österreichs für gefährliche Straßenverhältnisse. Besonders betroffen sind Niederösterreich, das Burgenland, die Steiermark und Salzburg. In diesen Regionen sind die Straßen vielerorts spiegelglatt, warnt der Wetterdienst UBIMET.

Der Wochenstart bringt auf dem Weg in die Arbeit eine gefährliche Überraschung: Häufig regnet es und das zum Teil bei negativen Temperaturen. Tückisches Glatteis ist die direkte Folge. „Am stärksten betroffen sind das Wald- und Weinviertel in Niederösterreich, nahezu das gesamte Burgenland sowie das Enns-, Mur- und Mürztal in der Steiermark“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. Aber auch in Salzburg und Kärnten sowie in Oberöstereich können die Straßen durch gefrierenden Regen punktuell spiegelglatt sein.

Glatteis trotz positver Temperaturen

Der nach der Kälte der vergangenen Tage oft noch gefrorene Boden verschärft die Situation zusätzlich: „Damit ist selbst bei Temperaturen von knapp über 0 Grad noch Glatteis möglich“, so Lukas. „Vor allem in windgeschützten Lagen, aber auch bei Fahrten durch Waldabschnitte sollte man beim Weg in die Arbeit besonders vorsichtig sein.“

Entspannung am Vormittag

Eine Entspannung der Glatteissituation ist im Laufe des Vormittags zu erwarten, wenn lebhafter Westwind die Kaltluftseen ausräumt. „Sobald der Wind greift, steigen die Temperaturen rasch deutlich ins Plus und auch die Böden tauen auf. Dann ist die Gefahr gebannt“, gibt Lukas Aussicht auf Entspannung.

Am Nachmittag steigen die Temperaturen verbreitet auf 4 bis 12 Grad und der Regen klingt bis Abend weitgehend ab. „Am längsten nass bleibt es noch vom Weinviertel bis ins Mittelburgenland sowie in den Niederösterreichischen Voralpen“, sagt Lukas.