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Schneereiches Wochenende auf den Bergen, nass in den Tälern

Schneereiches Wochenende auf den Bergen, nass in den Tälern

UBIMET: In den Südalpen bis zu 50 cm Neuschnee

Wien, 07.01.2016 – In rascher Folge ziehen in den nächsten Tagen Fronten in Kombination mit Italientiefs über Österreich hinweg. Vor allem auf den Bergen kommen so in Summe bis zu 50 cm Neuschnee zusammen. Außerdem geht die teils extreme Trockenheit im Alpenraum zu Ende. Die Luftmassen sind laut UBIMET aber relativ mild, in den Tälern und im Flachland überwiegt oft regnerisches Wetter.

Das schneereichste Wochenende seit langem steht den Alpen bevor: Die Schneemengen erreichen bis Montagfrüh in Summe meist 20 bis 40 Zentimeter. „Im Bereich des Arlbergs, der Niederen und Hohen Tauern, entlang des Alpenhauptkamms sowie generell auf den Bergen Osttirols und Kärntens ist aber durchaus mehr als ein halber Meter Neuschnee möglich“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. „Gerade in den Südalpen ist das somit der erste richtig ergiebige Schneefall dieses Winters.“

Wermutstropfen milde Luft 

Einen bitteren Beigeschmack hat diese milde Westwetterlage für alle Wintersportfans aber dennoch: Die Schneefallgrenze befindet sich meist oberhalb von 1.000 bis 1.400 m. „Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich liegt diese speziell am Samstag sogar noch höher“, sagt Lukas. „Im Flachland, aber auch in den bislang winterlichen Tälern bringt das Wochenende bei 2 bis 8 Grad oftmals herbstlich anmutendes Regenwetter.“

Extreme Trockenheit geht zu Ende

Mit den zu erwartenden Regen- und Schneemengen geht die zum Teil seit Oktober andauernde extreme Trockenheit in weiten Teilen Österreichs zu Ende. „Vor allem von Osttirol über Kärnten und die Steiermark bis ins südöstliche Niederösterreich fielen in den letzten Monaten kaum mehr als 10 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge“, weiß Lukas.

Der akute Wassermangel sorgt gebietsweise bereits für große Probleme. „Im Flachgau sowie in Teilen des Mur- und Mürztals müssen einige Bauernhöfe sogar bereits von der Feuerwehr mit Wasser versorgt werden“, sagt der Meteorologe.