• Ubimet Wetter - Unwettergefahr: Wochenende schwül und gewittrig, extreme Hitze geht zu Ende

Extreme Hitze neigt sich auch im Osten dem Ende zu

Wien, 03.08.2017 – Die Hitzewelle geht laut UBIMET im Osten und Südosten am Freitag unvermindert weiter, die Höchstwerte erreichen neuerlich Spitzen von bis zu 39 Grad. Im Westen, sowie am Wochenende allgemein, ist die Hitzespitze hingegen überschritten, die Temperaturen gehen langsam zurück. Allerdings wird es zum Teil drückend schwül und speziell im Bergland muss man verbreitet mit teils heftigen Regenschauern und Gewittern rechnen. Am Sonntag nähert sich eine Kaltfront, damit drohen verbreitet schwere Gewitter, auch Unwetter mit Wolkenbruch, Hagel und Sturmböen sind möglich! Gut durchlüften kann man zu Beginn der neuen Woche.

Schwitzen bei bis zu 39 Grad

Am Freitag dauert die extreme Hitze nach Osten und Südosten zu weiter an. Vom Weinviertel über den Raum Wien bis nach Unterkärnten sowie im Burgenland erreichen die Höchstwerte neuerlich 35 bis 39 Grad. Dazu scheint oft die Sonne und Gewitter bleiben die Ausnahme. In den anderen Landesteilen bilden sich hingegen rasch Quellwolken und vom Bergland ausgehend zahlreiche kräftige Regenschauer und Gewitter, dabei besteht Unwettergefahr. Mit 26 bis 34 Grad ist es zum Teil drückend schwül.

Der Samstag beginnt mit Restwolken, im Bergland östlich von Salzburg mitunter bereits mit ersten gewittrigen Schauern. Tagsüber scheint überall zumindest zeitweise die Sonne, vom Bergland ausgehend bilden sich aber rasch neue Schauer und Gewitter. Stellenweise sind diese auch in den flachen Regionen möglich. Am meisten Sonne gibt es im Flachland Süd- und Ostösterreichs. Mit bis zu 35 Grad wird es dort auch am heißesten. Sonst liegen die Höchstwerte bei 26 bis 33 Grad.

Hitzewelle geht überall zu Ende

Am Sonntag erfasst eine kräftige Kaltfront Österreich. Damit breiten sich heftige Regenschauer und Gewitter tagsüber auf weite Landesteile aus. Dabei besteht gebietsweise Unwettergefahr durch enorme Regenmengen in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen. Die Temperaturen gehen im Westen deutlich zurück, im Bregenzerwald werden kaum mehr als 20 Grad erreicht, in der südlichen Steiermark sind hingegen noch bis zu 32 Grad möglich.

Durchlüften angesagt

Die neue Woche beginnt deutlich frischer, die große Hitze ist überall vorbei. Dazu scheint nach Auflösung von Restwolken überwiegend die Sonne. Der anfangs teils lebhafte Nordwestwind lässt nach und die Temperaturen erreichen 22 bis 31 Grad. Diesmal wird es im Tiroler Inntal am wärmsten. „Damit kann auch im hitzegeplagten Osten und Südosten endlich wieder richtig durchgelüftet werden“, sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.