UBIMET-BLITZORTUNG-POWERED-BY-NOWCAST

Blitzortung powered by nowcast

Blitzdaten sind besonders wichtig, um Gewitter erfassen, analysieren und vorhersagen zu können. Mit dem globalen Blitzortungssystem powered by nowcast kann UBIMET Gewitterzellen genau identifizieren und detaillierte und präzise Unwetterwarnungen frühzeitig herausgeben.

nowcast erforscht die Messung von Blitzen

nowcast erforscht die Messung von Blitzen

nowcast ist Teil der UBIMET-Gruppe und hat eine Technologie entwickelt, die die präzise Ortung von Gewitterblitzen ermöglicht. Die Technologie der Blitzortung wurde 1988 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Deutschland entwickelt. Das Blitzortungssystem besteht aus einem Sensoren-Netzwerk, welches die elektromagnetische Strahlung misst, die Blitze aussenden. Aus diesen Daten werden der exakte Entladungsort und die Stärke, Polarität und weitere Parameter von Blitzen berechnet. Das Ergebnis sind detaillierte und präzise Blitzdaten.

nowcast misst mit dem Blitzmesssystem LINET Blitze im Schnitt auf 75 Meter genau. Dieses Video erklärt anschaulich, wie die Messung mit Hilfe des Time of Arrival Verfahrens (TOA) funktioniert.

UBIMET-Video_Lightning_in_Australia

Video zu Gewitter in Australien – Blitze aufgezeichnet von UBIMETs Blitzortungssystem powered by nowcast

Einmalige Datenqualität

Wolke-Boden- und Wolke-Wolke-Blitze

nowcast identifiziert und unterscheidet Wolke-Boden- und Wolke-Wolke-Blitze.

Höchst effizient

Durch die hochentwickelte Antennenkonfiguration, niedrigen Erfassungswerten und die optimierten Sensoren können selbst schwache Entladungen erfasst werden. Damit kann nowcast Wolke-Wolke-Blitze ebenso erfassen, wie sehr schwache Wolke-Boden-Blitze. Diese können von anderen Systemen kaum oder gar nicht erfasst werden.

Höchste Genauigkeit und minimale Fehlerrate

Das Messnetzwerk lokalisiert Blitze anhand von mindestens fünf Sensoren. Dies ist essentiell für die unvergleichliche Ortsgenauigkeit und nur minimalste Abweichungen. nowcast hat die „Time of Arrival“ (TOA) Methode soweit perfektioniert, dass Blitze auf rund 75 Meter genau lokalisiert werden können. Die patentierte 3-D Antenne mit niedriger Frequenz ermöglicht eine fehlerfreie Verarbeitung aller Signale, die von Wolke-Wolke- und Wolke-Boden-Blitzen ausgehen.

Patentierte 3-D Lokalisierung: Misst auch die Höhe von Blitzen

Die Wolke-Wolke-Blitze werden von nowcast nicht nur erfasst – auch die Emissionshöhe wird ermittelt. Diese Information wird von Meteorologen verwendet, um Rückschlüsse auf Gewittertyp und Entwicklungszyklus eines Gewitters zu ziehen.

Aufgrund der großen Bedeutung von Blitzdaten ist UBIMET im Jahr 2013 mit nowcast GmbH eine strategische Partnerschaft zur globalen Ausweitung der nowcast Blitzmessnetze eingegangen.

Blitz-Report

Wie entstehen Blitze?

Blitz und Donner entstehen immer gleichzeitig. Licht und Schall haben allerdings unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeiten, wodurch der Donner immer nach dem Blitz wahrgenommen wird.

Korrelation zwischen Blitzereignissen und Schäden

Der Blitzkanal kann Temperaturen von bis zu 30.000 Grad erreichen. Etwa jeder dritte Blitzeinschlag verursacht einen Schaden, der von einem defekten elektronischen Gerät, bis hin zu verheerenden Hausbränden reichen kann. Wie der Blitzreport von UBIMET und UNIQA Österreich zeigt, verursacht eine hohe Blitzfrequenz also auch erhebliche Schäden.

Blitze in Österreich 2016 Sommerbilanz

Der Sommer 2016 war in Österreich geprägt von zahlreichen heftigen Regenschauern und Gewittern. Das Blitzmessnetz des Wetterdienstes UBIMET registrierte österreichweit exakt 1.146.503 Blitzentladungen und somit gut 40 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zudem belegt der Sommer den ersten Platz seit Beginn der Auswertungen im Jahr 2009.