Meteorologische Innovationen

Das Ziel ist klar: Hochpräzisionsmeteorologie. Um auch zukünftig ein „Frontrunner“ zu sein, investiert UBIMET kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Über 30 internationale Forschungsprojekte hat UBIMET erfolgreich abgeschlossen.

UBIMET macht es sich zum Ziel, neue Standards in der Meteorologie zu setzen. Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung, konstante Optimierung der Prognosetools und die Entwicklung neuer Produkte ist UBIMET führend im Bereich meteorologischer Dienstleistungen. Die tägliche Arbeit wird inspiriert vom Anspruch einer hochpräzisen Meteorologie.

UBIMET ist ein „Frontrunner“

Im November 2015 wurde UBIMET von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft für sein Projekt „UBIalert“ als „Frontrunner“ ausgezeichnet. Das „Frontrunner-Programm“ fördert international aktive Unternehmen, welche in einem hart umkämpften Marktumfeld operieren und den Wettbewerb als Innovationsführer prägen.

Internationale Forschungspartner

UBIMET investiert jährlich mehr als 25% seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Partnerschaften mit internationalen Forschungsinstituten, renommierten Universitäten sowie Industrieunternehmen sichern die Innovationsführerschaft und helfen diese weiter auszubauen.

Die Erfolgsbilanz: Seit 2006 hat UBIMET 34 Projekte in den Bereichen Agriculture, Energy and Mobility, Smart Cities und Disaster Management umgesetzt. UBIMET entwickelt dabei Konzepte für energieeffiziente Gebäude, präzise Warnungen bei Disaster Management oder Wettermodelle für innovative Landwirtschaft.

INTELLIGENTE SYSTEME

  • EDI: Das European Data Incubator Projekt beschäftigt sich mit der Thematik, dass nur 2 der Top 20 Unternehmen, die mit Big Data unser Leben verändern, aus Europa kommen.
  • SATCOM Weather: Echtzeit-Dämpfung für die Satellitenkommunikation. Die Menge an Wasserdampf in Teilen der Atmosphäre gibt wertvollen Aufschluss für die Modellierung und der Vorhersage von Niederschlag.
  • ADA-EE (bis 2018): Das Ziel dieses Projektes ist die Anwendung von Analysemethoden zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, der Vorhersage des zukünftigen Energiebedarfes und Maßnahmen zur Verminderung des Energieverbrauchs.
  • HYDRA: Entwicklung einer statistischen Methode für das Downscaling meteorologischer Prognosefelder auf ein beliebig hochaufgelöste Topographie bei gleichzeitiger Verbesserung der Prognosequalität.
  • PROKLIM: Prognosegesteuerte Gebäudeklimatisierung – Energieeffizienz-steigerung in der automatisierten Gebäudeklimatisierung durch wetterprognoseunterstützte Regelung
  • CITI-SENSE (bis 2016): Das EU-Projekt beschäftigt sich mit der Untersuchung des Konzeptes sogenannter ‚Citizen Observatories‘. Hierbei haben Bürger und Entscheidungsträger die Möglichkeit, Daten zum Thema Luftqualität, Wetter und Gesundheit selber zu erheben und mit einer Plattform zu teilen und im Gegenzug nützliche Informationen z.B. zur aktuellen Luftqualität in ihrem Stadtteil zu erhalten.
  • PROKLIM+: Anwendung von Model Predictive Control zur Optimierung des Solarstromeigenverbrauchs bei gesteigerter Energieeffizienz

ENERGIE

  • PrognoNetz (bis 2021): Selbstlernende Sensornetzwerke zum witterungsabhängigen Freileitungsbetrieb gemäß dem NOVA-Prinzip. NOVA steht für den Grundsatz Netzoptimierung vor Ausbau und beschreibt die von der Politik definierte Prioritätensetzung, mittels Steigerung der Übertragungskapazität der bestehenden Stromnetze, den Umfang des teuren und langwierigen Netzausbaus zu begrenzen.
  • Mit PrognoNetz sollen neue, intelligente Netzwerke von Wetterstationen entwickelt werden, welche die Kühlwirkung des Wetters anhand realer Wetterdaten in der nahen Umgebung des Leiterseils präzise modellieren und somit die wetterabhängige dynamische Strombelastbarkeit eines Stromkreises exakt berechnen und vorhersagen lassen. Diese Sensornetzwerke sollen selbst harschen Umgebungsbedingungen trotzen und kritische Daten zuverlässig und drahtlos an die Leitzentrale liefern können.
  • SHAR-Q (until 2019): Das SHAR-Q Projekt etabliert eine Kollaborationsplattform, welche das Teilen von Energiespeicher- und erneuerbarer Energiekapazität in benachbarten Ökosystemen ermöglicht.
  • ProAktiv Netz: Vorausplanende automatisierte aktive Verteilnetz-Betriebsführung mit Integration dezentraler Erzeuger.
  • ProMoSol: Machbarkeitsstudie zur Prognose und Analyse der Globalstrahlung für die Bestimmung des Leistungspotenzials von Solaranlagen im Rahmen der Energiegewinnung in einer Smartgrid-Umgebung.

MOBILITÄT

  • MeteoValue: Konzeption von Mehrwertdiensten zur Warnung vor Störungen des Verkehrsflusses und Gefährdungen der Verkehrsinfrastruktur durch meteorologische Ereignisse.
  • EmporA 2: Hindernisse zur Nutzung von Elektromobilität werden identifiziert und durch die angestrebten Lösungen vermindert. Anwender sollen in die Lage versetzt werden, gestützt auf Elektromobilität und öffentlichen Verkehrsmittel ihre Mobilitätsbedürfnisse abzudecken.
  • Wetter & Verkehr: Die Wirkung des Wetters auf den Verkehrsablauf und die Verkehrsnachfrage wird erforscht und zu einem handhabbaren mathematischen Modell verdichtet. Durch die Integration des Modells sollen Verkehrslageberechung und Prognose verbessert werden.

SICHERE GESELLSCHAFT

  • MADISMA: Entwicklung eines Demonstrators zur Optimierung des Katastrophenmanagments basierend auf Wissen und Erfahrung aus der Durchführbarkeitsstudie INDYCO.
  • UBIalert: Dieses Projekt ist bestrebt Leib und Leben weltweit vor Unwetterereignissen aufgrund des Klimawandels zu schützen.
  • Opti-Alert: Verbesserung der Effizienz von Alarmierungssystemen durch personalisierte, kultursensible Kommunikation über mehrere Kommunikationskanäle .
  • SITUMET: Entwicklung einer neuen Generation meteorologischer Dienste basierend auf innovativen, regionalspezifischen Vorhersagemodellen.
  • INDUS: Entwicklung eines Frühwarnsystems für individuelle, dynamische Unwetterwarnungen, welche auf Nowcasting basieren.