Strenger Morgenfrost, Neuschneezuwachs im Westen und Norden


UBIMET: Minus 12,5 Grad in Obergurgl, bis zu 50 Zentimeter Neuschnee, in tiefen Lagen Regen

Wien, 09.11.2016 – In der Nacht auf Mittwoch gab es laut UBIMET in vielen Alpentälern teils strengen Frost von unter minus 10 Grad. Am kältesten wurde es in Obergurgl mit minus 12,5 Grad. Kalt geht es bis Freitag weiter, speziell von Vorarlberg bis ins Mostviertel muss man wieder mit Neuschnee, in tiefen Lagen mit Regen rechnen. Im Bereich des Arlbergs, im Bregenzerwald und im Außerfern kommen so oberhalb von 1.000 m bis zu 50 Zentimeter Neuschnee dazu. Zumindest vorübergehend eine Spur milder wird es in den Niederungen, die Schneefallgrenze steigt tagsüber gegen 800 m. Vor allem in der Osthälfte sehr kaltes Wetter zeichnet sich aus heutiger Sicht für das Wochenende ab.

Der Winter im November dauert an: In der vergangenen Nacht lagen die Tiefstwerte in den schneebedeckten Alpentälern teils unter minus 10 Grad. „Besonders kalt war es dabei in Tirol, Salzburg, Kärnten sowie in der Steiermark“, sagt Manfred Spatzierer von UBIMET. „Die Bedingungen mit Schnee, klarem Himmel und Windstille waren geradezu ideal für eine eisige Nacht.“ Am kältesten war es mit minus 12,5 Grad in Obergurgl und minus 12,4 Grad in St. Leonhard im Pitztal. Die minus 11,1 Grad in St. Michael im Lungau und minus 10,6 Grad im Kärntner Flattnitz fühlten sich aber nur unwesentlich wärmer an. Derart tiefe Temperaturen sind für November zwar nicht außergewöhnlich, in den vergangen beiden Jahren wurde es aber selbst im Hochwinter von Dezember bis Februar nur selten kälter.

Neuschnee auf den Bergen

In den kommenden Nächten ist es mit dem strengen Frost schon wieder vorbei, viele Wolken verhindern eine starke Auskühlung. Dafür muss man speziell von Vorarlberg bis ins Mostviertel und die nördliche Obersteiermark sowie im Mühlviertel wieder mit Neuschnee rechnen. „Im Arlberggebiet, im Bregenzerwald sowie im Außerfern schneit es bis Freitag am meisten, hier kommen oberhalb von 1.000 m in Summe 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee zusammen.“ Allerdings wird es eine Spur milder, unterhalb von 600 bis 800 m muss man vor allem tagsüber auch mit Regen rechnen. Am ehsten trocken bleibt es im Süden und Osten, die Sonne zeigt sich aber auch hier nur selten.

Im Osten kaltes Wochenende

Am Freitag dreht die Strömung an der Rückseite eines Tiefs aus heutiger Sicht wieder auf nördliche Richtungen. Damit wird neuerlich der Weg für polare Kaltluft frei. Vor allem in der Osthälfte steigen die Temperaturen bei teils lebhaftem, eisigem Nordwind nur noch auf minus 2 bis plus 5 Grad und im Bergland muss man mit ein wenig Neuschnee rechnen. Deutlich milder wird es hingegen nach Westen zu, hier sind am Sonntag sogar bis zu plus 8 Grad möglich.