Sommerbilanz 2017: Insgesamt mehr als 1.820.427 Blitze in Österreich

1820427-Blitze-in-Österreich-Sommer-2017

1.820.427 Blitze in Österreich

Blitz-Report Sommer 2017

Executive Summary

Wien, 16.11.2017. Der Sommer 2017 war nach 2003 und 2015 der drittheißeste Sommer der Messgeschichte und geht als ein historischer Gewittersommer in die Geschichte ein. Das Blitzmessnetz von UBIMET registrierte österreichweit exakt 1.820.427 Blitzentladungen und damit rund 37 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Steiermark-blitzreichste-Bundesland-2017

Summe der Blitze 2017: Verteilung pro Bundesland

Steiermark
Tirol
Oberösterreich
Niederösterreich
Kärnten
Salzburg
Burgenland
Vorarlberg
Wien

Steiermark ist wieder 2017 das blitzreichste Bundesland

Die Steiermark ist wieder Spitzenreiter bei Blitzen und führt das Ranking auch im Sommer 2017 unangefochten an. Graz ist erneut die Blitzhauptstadt unter den Landeshauptstädten. In diesem Jahr gab es im Stadtgebiet der steirischen Metropole mit 3.021 Entladungen zwar wieder die meisten Blitze von allen Landeshauptstädten, die Blitzdichte war mit 24,02 Blitzen pro Quadratkilometer in Bregenz aber höher. Der österreichweit stärkste Blitz wurde mit 395,70 kA am 19. Juli in Ischgl in Tirol registriert.

Traurige Wetterhighlights in diesem Sommer waren die Unwetter vom 10. Juli und 10. August 2017. Rund 1.000 Autos wurden bei den Unwettern am den 10. Juli beschädigt und der Schaden belief sich auf ca. 5 Millionen Euro.

In der Nacht von 9. auf 10. August 2017 verschickte UBIMET österreich-weit mehr als 1,2 Millionen Unwetterwarnungen.

Blitze in Österreich: Details des Sommers 2017

In die Statistik geht der Sommer 2017 als Gewittersommer ein. Insgesamt registrierte das Blitzmessnetz von UBIMET in den Monaten Juni, Juli und August österreichweit 1.820.427 Entladungen. Der Großteil der Blitze wurde in der Steiermark verzeichnet. Allein auf dieses Bundesland entfallen mit 544.874 Blitzen fast ein Viertel aller Entladungen. An zweiter Stelle folgt Tirol mit 272.237 Blitzen und an dritter Stelle Oberösterreich mit 255.981 Blitzen.

Vergleicht man diese Zahlen mit den vorangegangenen Jahren, war der Sommer 2017 der blitzreichste seit mindestens acht Jahren. Heuer gab es sogar noch einmal rund 60 Prozent mehr Blitze als im ohnehin schon blitzreichen Sommer 2016. Damals wurden österreichweit insgesamt 1.146.503 Entladungen beobachtet. Zum Vergleich: Im blitzarmen Jahr 2014 gab es insgesamt bis zum Jahresende landesweit nur 442.303 Blitze.

Anzahl der Blitze seit 2009 in Österreich*

2017: 1.820.427
2016: 1.146.503
2015: 765.526
2014: 442.303
2013: 452.167
2012: 1.067.930
2011: 665.570
2010: 939.570
2009: 1.003.171

Vergleicht man diese Zahlen mit den vorangegangenen Jahren, war der Sommer 2017 der blitzreichste seit mindestens acht Jahren. Heuer gab es sogar noch einmal rund 60 Prozent mehr Blitze als im ohnehin schon blitzreichen Sommer 2016. Damals wurden österreichweit insgesamt 1.146.503 Entladungen beobachtet. Zum Vergleich: Im blitzarmen Jahr 2014 gab es insgesamt bis zum Jahresende landesweit nur 442.303 Blitze.

*Von 2009 bis 2015 wurden jeweils die Zahlen für das gesamte Jahr verwendet, ab 2016 wurden hingegen die Sommermonate Juni, Juli und August berücksichtigt

Die Blitzdichte

Nicht nur die Anzahl der Blitze war im heurigen Sommer höher, auch die Blitzdichte übertraf in den meisten Regionen die Werte des Vorjahres. Das spiegelt sich auch im für die Gesamtfläche Österreichs berechneten Durchschnittswert wider: Dieser liegt mit 21,70 Blitzen pro Quadratkilometer um mehr als acht Blitze höher als im Vorjahr. Damals betrug die österreichweite Blitzdichte gerade einmal 13,67 Entladungen pro Quadratkilometer.

Definition Blitzdichte

Die Blitzdichte gibt die Zahl der Blitze pro Quadratkilometer an. Zu Vergleichszwecken ist diese Größe besser geeignet als die Anzahl der Blitze, da dieser Wert flächenunabhängig ist. Beispiel: Anhand der Blitzdichte können die Bundesländer trotz ihrer unterschiedlichen Größe miteinander verglichen werden.

Blitzreiche Steiermark

Auf Bundesländerebene führt die Steiermark, wie auch bei der Anzahl, das Ranking mit einer Blitzdichte von 33,22 Blitzen pro Quadratkilometer an. An zweiter Stelle liegt Salzburg mit 26,10 Blitzen und an dritter Stelle folgt Tirol mit 21,54 Entladungen pro Quadratkilometer.

Auch hier lohnt sich der Vergleich mit dem Vorjahr: Steiermarkweit gab es heuer fast 11 Blitze pro Quadratkilometer mehr als im selben Vergleichszeitraum des Vorjahres. Noch deutlicher sticht aber Tirol hervor, wo knapp 15 Blitze pro Quadratkilometer mehr gemessen wurden als 2016. Eine Zunahme gab es allerdings in allen Bundesländern.

Interessant sieht auch der Vergleich mit dem Jahr 2015 aus: Damals lag die Blitzdichte im blitzreichsten Bundesland Steiermark gerade einmal bei 13,67 Blitzen pro Quadratkilometermeter.

Wien landet 2017 bezüglich der Blitzdichte an vorletzter Stelle. Diesmal belegt auf die Fläche gerechnet Niederösterreich den neunten Rang. Das starke Gewitter vom 10. Juli 2017 trug in Wien zu einem Hauptteil der Blitzentladungen bei. Im Stadtgebiet allein wurden mehr als 3.000 Blitze gezählt. Zudem trat flächig zentimetergroßer Hagel auf und in der Nähe des Flughafens Wien-Schwechat bildete sich sogar ein Tornado. Die Unwetter an diesem Tag verursachten schwere Schäden.

Blitzdichte* in den Bundesländern im Vergleich mit dem Sommer des Vorjahres

Blitzdichte* in den Bundesländern im Vergleich mit dem Sommer des Vorjahres
RangBundeslandBlitze 2017Blitzdichte* 2017Blitzdichte* 2016 (Rang)Differenz
1Steiermark544.87433,3322,23 (1.)+11.10
2Salzburg186.75026,1011,14 (6.)+14.96
3Tirol272.23721,5411,21 (5.)+10.33
4Oberösterreich255.98121,3714,97 (2.)+6.40
5Burgenland78.23519,7410,10 (7.)+9.64
6Kärnten187.14719,6214,16 (4.)+5.46
7Vorarlberg39.87415,298,46 (8.)+6.83
8Wien5.57413,443,29 (9.)+10.15
9Niederösterreich249.75513,0214,36 (3.)+1.34

*Anzahl der Blitze pro Quadratkilometer

Vergleich Blitzdichte Sommer 2016 mit Sommer 2017

Vergleicht man die beiden Sommer 2016 und 2017 anhand von Abb. 1 und Abb. 2 grafisch miteinander, fällt das Resultat noch spektakulärer aus. Die stärkere Rot-Färbung im Jahr 2017 zeigt eindrucksvoll, dass in nahezu allen Regionen wesentlich mehr Blitze pro Quadratkilometer aufgetreten sind, als im Jahr zuvor.

Am deutlichsten stechen aber sicher das östliche Flachland sowie Tirol und der Norden der Steiermark hervor, wo deutlich mehr Flächen rot gefärbt sind und somit wesentlich mehr Blitze als im Vorjahr registriert wurden.

Abb.: 1: Blitzdichte 2017

Anzahl-Blitze-pro-km2-Österreich-2017

Abb.: 2: Blitzdichte 2016

Blitze in den Bezirken

Auf Bezirksebene führt das steirische Liezen mit 118.559 Entladungen die Sommerbilanz an. Betrachtet man allerdings die Blitzdichte, geht der erste Platz mit 45,50 Blitzen an den südburgenländischen Bezirk Jennersdorf. An zweiter und dritter Stelle kommen mit Murtal und Leoben wieder steirische Bezirke.

Die Übersicht in der nebenstehender Tabelle gibt einen ersten Hinweis auf den Wetterverlauf im Sommer 2017: Die alpinen Regionen, vor allem der Alpenhauptkamm und Südosten, wurden am häufigsten von blitzreichen Gewittern getroffen. Ungewöhnlich ist das aber nicht, da diese Regionen naturgemäß zu den gewitterreichsten zählen. Dennoch fällt auf, dass es trotz einiger starker Gewitterlagen kein einziger Bezirk nördlich des Alpenhauptkamms in die Top 10 geschafft hat.

Die 10 Blitzreichsten Berzirke im Sommer 2017

Anzahl der Blitze Berzirke 2017
PlatzBezirk (Bundesland)Anzahl der Blitze
1Liezen (St)118.559
2Murtal (St)73.345
3Bruck-Mürzzuschlag (St)70.046
4Zell am See (S)67.001
5Schwaz (T)52.498
6Spittal an der Drau (K)52.302
7Innsbruck-Land (T)46.619
8Murau (St)45.208
9Leoben (St)44.348
10Sankt Johann im Pongau (S)42.063
Blitzdichte pro Quadratkilometer Berzirke 2017
PlatzBezirk (Bundesland)Anzahl der Blitze
1Jennersdorf (B)45,50
2Murtal (St)43,78
3Leoben (St)42,13
4Bregenz (V)38,70
5Hallein (S)36,01
6Liezen (St)35,76
7Südoststeiermark (St)34,78
8Murau (St)32,66
9Bruck-Mürzzuschlag (St)32,48
10Kitzbühel (T)32,07

Blitze in den Gemeinden

Von den zehn blitzreichsten Gemein-den Österreichs entfallen allein neun auf die Steiermark (siehe Tab. 5). Einzig die Kärntner Gemeinde Wolfsberg schafft es mit 8.956 Blitzen auf den neunten Platz der Statistik. Die meisten Entladungen gab es jedenfalls in Pölstal (Bezirk Murtal) mit 15.204.

Die Anzahl der Blitzdichte verschiebt das Ranking jedoch deutlich. Hier führt die südburgenländische Gemeinde Minihof-Liebau mit 96,30 Blitzen pro Quadratkilometer. An zweiter Stelle liegt Riefensberg in Vorarlberg mit 82,17 Entladungen. Die blitzreichste steirische Gemeinde war in diesem Fall Bad Radkersburg mit 71,65 Blitzen auf dem fünften Platz.

Der österreichweit stärkste Blitz wurde mit 395,70 Kiloampere am 19. Juli in Ischgl in Tirol registriert.

Die 10 Blitzreichsten Gemeinden im Sommer 2017

Anzahl der Blitze Gemeinden 2017
PlatzGemeinde (Bundesland)Anzahl der Blitze
1Pölstal (St)15.204
2Admont (St)14.264
3Oberwölz (St)14.104
4Mariazell (St)12.858
5Gaal (St)12.535
6Landl (St)11.798
7Sölk (St)10.974
8Wildalpen (St)8.987
9Wolfsberg (K)8.956
10Irdning-Donners-bachwald (St)8.284
Blitzdichte pro Quadratkilometer Gemeinden 2017
PlatzGemeinde (Bundesland)Anzahl der Blitze
1Minihof-Liebenau (B)96,30
2Riefensberg (V)82,17
3Mühlgraben (B)79,82
4Handenberg (OÖ)72,92
5Bad Radkersburg (St)71,65
6Neuhaus am Klausenbach (B)70,00
7Oberwölz (St)67,22
8Andlersdorf (NÖ)66,41
9Gaal (St)63,47
10Andrichsfurt (OÖ)61,35

Blitzhauptstadt Graz

Die steirische Landeshauptstadt Graz ist immer wieder die „Blitzhaupt-stadt“ Österreichs mit den meisten Blitzentladungen. In diesem Jahr gab es im Stadtgebiet mit 3.021 Entladun-gen zwar wieder die meisten Blitze von allen Landeshauptstädten, die Blitzdichte war mit 24,02 Blitzen pro Quadratkilometer in Bregenz aber höher. Ganz anders war es im Jahr zuvor. Damals führte Graz mit großem Abstand das Ranking vor Innsbruck an.

Gesamtzahl und Anzahl der Blitze in den Landeshauptstädten (geordnet nach der Anzahl der Blitze)
HauptstadtAnzahl Blitze 2017Blitzdichte 2017Anzahl Blitze 2016Blitzdichte 2016
Graz3.02123,604.03231,50
Klagenfurt2.07417,291.30910,91
Innsbruck2.03619,491.56715,00
Salzburg1.44422,111.10616,93
Wien1.3653,295.57413,44
Linz1.18414,118028,43
Bregenz66824,0228010,07
Sankt Pölten5284,896666,17
Eisenstadt2916,761593,69

Hintergründe zum Gewittersommer 2017

Keine stabilen Hochdruckgebiete

Die zahlreichen und oft kräftigen Gewitter waren auf das Ausbleiben ausgeprägter, stabiler Hochdruckge-biete während der Sommermonate im Alpenraum zurückzuführen. Fron-tensysteme konnten Österreich mit kräftigen Regenschauern und Gewit-tern überqueren. Zusätzlich waren die Luftmassen oft sehr feucht, schwül und heiß.

Im Bergland konnten sich dadurch zahlreiche und oftmals sehr heftige Wärmegewitter bilden, die aufgrund der geringen Verlagerungsgeschwin-digkeit nahezu ortsfest über einem Gebiet blieben. Am stärksten betroffen davon waren in diesem Jahr Tirol, Salzburg, Kärnten und die Steiermark. Aber auch im Bergland Ober- und Niederösterreichs gingen regelmäßig kräftige Gewitter nieder.

In Oberösterreich abseits der Alpen und im Salzburger Flachgau sorgten heftige Gewitter vor allem im Vorfeld von Kaltfronten für Turbulenzen. In den vergangenen beiden Sommer traten derartige Wetterlagen nur selten, in diesem Jahr hingegen gleich mehrmals auf. Gerade jene Gewitter, die aus dem angrenzenden Bayern auf Oberösterreich und Salzburg über-greifen, sind oftmals sehr heftig und verbunden mit zahlreichen Blitzein-schlägen, schweren Sturmböen, wol-kenbruchartigem Regen und Hagel.

Neben großem Hagel von mehreren Zentimetern Durchmesser, wolken-bruchartigem Regen und Sturm sind selbst kleine Tornados möglich.

Zusätzlich wirken die Plateaus und Hänge von Fischbacher-, Glein-, Pack- und Koralpe wie Heizflächen. Die Sonne erwärmt diese rasch, wodurch die Luft zum Aufsteigen gezwungen wird. Bei entsprechender Instabilität/ Labilität der Atmosphäre bilden sich Wolken, die in weiterer Folge zu Ge-witterwolken heranwachsen können.

Starke Kaltfronten

Im Falle von Kaltfronten aus Nordwes-ten hat die Steiermark die spezielle Situation, dass die kalte Luft erst die Berge überwinden muss. Das geht in der nördlichen Obersteiermark vom Ausseerland über das Enns- und Salzatal bis Mariazell vergleichsweise einfach, schnell und häufig ohne mar-kante Wettererscheinungen. Entlang von Mur- und Mürz allerdings kann sich die heisse Luft lange halten und wird, sobald die kalte Luft einströmt, zur Hebung gezwungen. Dadurch entstehen hier oft die ersten heftigen Gewitter. Diese breiten sich, oftmals linienförmig organisiert, in weiterer Folge nach Südosten aus und sorgen dort für teils heftige Wettererschei-nungen.

STARKE-KALTFRONTEN-Steiermark-2017

In ein paar Fällen im Jahr wird die Steiermark zudem von den Ausläu-fern großer Gewitterkomplexe über der Oberen Adria getroffen. Diese breiten sich mit einer südwestlichen Höhenströmung von Norditalien über Kärnten und Slowenien aus und führen dann in der Steiermark zu ge-wittrigem Starkregen mit zahlreichen Blitzentladungen. Auch hier werden die südlichen Landesteile weitaus häufiger und stärker getroffen als die nördlichen.

Insgesamt ist der Osthang der Fisch- bacher Alpen einer der gewitterreichs-ten Österreichs. Dies umfasst vor allem die westlichen und nördlichen Teile der Bezirke Graz-Umgebung, Weiz und Hartberg-Fürstenfeld.

Die Blitzmessung basiert im Allgemei-nen auf der Erfassung elektromagne-tischer Wellen. Wird eine bestimmte Intensität überschritten, registriert das Blitzmesssystem einen Blitz, oder besser gesagt, ein Signal in Form einer elektromagnetischen Welle. Das Blitzortungssystem von UBIMET misst eine Blitzentladung bereits ab einer Stromstärke von drei Ampere. Ein Blitz wird von mehreren Sensoren erfasst und ein mathematischer Algorithmus berechnet auf Basis der gemeldeten Geodaten den Ort bis auf 75 Meter genau. Damit ist dieses System welt-weit eines der genauesten, mit dem selbst geringe Entladungen registriert werden können. Die Blitzentladungen werden in der Maßeinheit Kiloampere (kA) gemessen und angegeben.

Zusätzlich unterscheidet das Blitzor-tungssystem von UBIMET mit einer patentierten 3-D-Technologie zwi-schen Wolke-Wolke- und Wolke-Bo-den-Blitzen. Beim Wolkenblitz findet die Entladung innerhalb einer Wolke oder zwischen zwei Wolken statt. Der Erdblitz entsteht hingegen zwischen der Erdoberfläche und der Wolkenun-terseite.

nowcast misst mit dem Blitzmesssystem LINET Blitze im Schnitt auf 75 Meter genau. Dieses Video erklärt anschaulich, wie die Messung mit Hilfe des Time of Arrival Verfahrens (TOA) funktioniert.

Über UBIMET

UBIMET ist ein führender privater Anbieter meteorologischer Prognosesysteme, Auskünfte und Unwetterwarnungen. Das internationale Unternehmen mit Sitz in Wien und Niederlassungen
in Karlsruhe, Melbourne, München, New York und Zürich beschäftigt 250 MitarbeiterInnen aus 25 Ländern. UBIMET bietet qualitativ hochwertige meteorologische Daten, Vorhersagen und Warnungen, die es wetterabhängigen Branchen weltweit erlauben Sicherheit und Effizienz u erhöhen. Kunden aus Branchen wie Luftfahrt und Schienenfahrzeugindustrie, Energie, Versicherungen, Medien und die Organisatoren von Veranstaltung vertrauen auf die Expertise und zuverlässigen Lösungen von UBIMET.

Blitz-Report

Blitzreport für Juli 2018

Die Trockenheit im Juli macht sich auch bei der Gewittertätigkeit bemerkbar. Im Juli gab es ungewöhnlich wenig Gewitter bzw. Blitze im Vergleich zu den Vorjahren bzw. Vormonaten. Anbei finden Sie den detaillierten Blitzreport für Juli von UBIMET sowie eine Grafik über die Blitzdichte/-verteilung in Österreich.

Blitze in Österreich 2017 Sommerbilanz

Der Sommer 2017 war nach 2003 und 2015 der drittheißeste Sommer der Messgeschichte und geht als ein historischer Gewittersommer in die Geschichte ein. Das Blitzmessnetz von UBIMET registrierte österreichweit exakt 1.820.427 Blitzentladungen und damit rund 37 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Blitze in Österreich 2016 Sommerbilanz

Der Sommer 2016 war in Österreich geprägt von zahlreichen heftigen Regenschauern und Gewittern. Das Blitzmessnetz des Wetterdienstes UBIMET registrierte österreichweit exakt 1.146.503 Blitzentladungen und somit gut 40 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zudem belegt der Sommer den ersten Platz seit Beginn der Auswertungen im Jahr 2009.