Der Hochsommer geht zu Ende

Mit Gewittern und Sturm wird die heiße Luft verblasen

Wien, 11.08.2019 – Zu Wochenbeginn liegt quer über den Alpen eine Luftmassengrenze, die gemäßigt warme Atlantikluft von heißer Mittelmeerluft trennt. Vor allem im Süden des Landes wird es nochmals hochsommerlich, mit Gewittern und Sturm geht die Hitze aber nach Angaben der Experten der Österreichischen Unwetterzentrale (www.uwz.at) in der Nacht auf Dienstag zu Ende. In den Folgetagen rückt die 30-Grad-Marke meist in weite Ferne, der Spätsommer steht vor der Tür.

Erste Gewitter kündigen Wetterumschwung an

Am Sonntag stellt sich nach Abzug der Kaltfront meist freundliches Sommerwetter ein. „Am Abend kündigt sich aber mit kräftigen Gewittern in Vorarlberg und dem Tiroler Außerfern bereits die Abkühlung an“, sagt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. „Mit den Gewittern kann es zu Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen.“ In der Nacht auf Montag breiten sich die Gewitter unter Abschwächung bis ins Inn- und Mühlviertel aus.

Am Montag im Süden Hitze, am Abend Gewitter und Sturm

Der Montag verläuft zweigeteilt: Von Vorarlberg über die Tiroler Nordalpen bis ins Innviertel und Salzkammergut halten sich viele Wolken und zeitweise fällt Regen, besonders in Vorarlberg kann es auch ergiebig regnen. Im übrigen Land scheint häufig die Sonne und vom Klagenfurter Becken über die Südsteiermark bis ins Südburgenland wird es mit bis zu 35 Grad hochsommerlich heiß. Am späten Nachmittag bilden sich dann nördlich der Donau teils kräftige Gewitter, einzelne Gewitter sind aber auch im östlichen Bergland möglich. Dazu frischt der Westwind im Donauraum kräftig auf. Am späten Abend kommt dann im östlichen Flachland stürmischer West- bis Nordwestwind auf. „Bei Böen von bis zu 80 km/h setzt sich in der Nacht zunehmend die kühle Luft durch“, erklärt Spatzierer. In der Nacht wird es auch im Süden windig und mit ein paar gewittrigen Schauern kühlt es auch hier ab.

Unbeständiger Dienstag, freundlicher Mittwoch

Der Dienstag verläuft im Bergland meist trüb und im Tagesverlauf entstehen neuerlich Schauer, vor allem am Abend regnet es dann verbreitet. „Am Alpenostrand hingegen scheint bei lebhaftem bis kräftigem Nordwest- bis Nordwind häufig die Sonne und hier wird es mit 24 bis 28 Grad auch sommerlich warm“, sagt Spatzierer. „In den trüben Regionen werden hingegen nicht mehr als 17 bis 23 Grad erreicht.“

Am Mittwoch klingen letzte Regenschauer in den Nordalpen rasch ab und im Laufe des Vormittags setzt sich überall die Sonne durch. Der Nachmittag verläuft dann freundlich und mit 20 bis 26 Grad spätsommerlich warm.

Mariä Himmelfahrt oftmals freundlich

Mariä Himmelfahrt startet oftmals sonnig, im Tagesverlauf ziehen aus Westen aber einige Wolken auf. Am Nachmittag gehen im Bergland von Vorarlberg bis in die Obersteiermark ein paar Schauer und einzelne Gewitter nieder. Dazu wird es mit 20 bis 29 Grad wieder etwas wärmer, die Spitzenwerte werden dabei im Osten erreicht. Traditionell werden an diesem Feiertag auch viele Bergmessen gelesen und zahlreiche Wanderer sind in den Bergen unterwegs. Wer früh unterwegs ist, kommt wohl noch trocken durch, sonst sollte sich die Wanderer lieber einen Regenschutz einpacken.